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Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten zur Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2.

Welcher Impfstoff wird verimpft

In der EU sind derzeit fünf Impfstoffe zugelassen: Die mRNA-Impfstoffe Comirnaty® von BioNTech/Pfizer ab 12 Jahre sowie der Comirnaty® für 5 – 11-Jährige. Der mRNA-Impfstoff Spikevax® von Moderna sowie die beiden Vektorimpfstoffe Vaxzevria® von AstraZeneca (der aber aktuell NICHT im Impfzentrum Main-Spessart verimpft wird) und COVID-19 Vaccine Janssen® von Janssen Cilag International. Neu hinzugekommen ist seit dem 20.12.2021 der Totimpfstoff Nuvaxovid® von Novavax. Dieser wird auch zeitnah im Impfzentrum zur Verfügung stehen. 

Die STIKO empfiehlt aktuell für 12 – 29-Jährige nur den Impfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer. Ab 30 Jahren können beide mRNA-Impfstoffe (Comirnaty® von BioNTech/Pfizer und Spikevax® von Moderna) angeboten werden. 

Weiterhin empfiehlt die STIKO den Impfstoff Nuvaxovid® von Novavax zur Grundimmunisierung von Personen ab 18 Jahren. Hierbei sind zwei Impfstoffdosen im Abstand von mindestens 3 Wochen zu geben. Sobald eine Impfung mit diesem Impfstoff möglich ist, werden wir umgehend hierüber informieren. 

Wem wird eine Auffrischungsimpfung angeboten?

Derzeit empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die erste Auffrischungsimpfung für über 18-Jährigen nach spätestens drei Monaten.

Bei 12 – 17-Jährigen liegt die Auffrischempfehlung im Abstand von 3 – 6 Monaten.
Für Kinder zwischen 5 – 11 Jahren gibt es aktuell keine Auffrischempfehlung.

Personen, die eine vollständige Impfserie mit dem Vektor-Impfstoff Vaxzevria® von AstraZeneca oder eine Kreuzimpfung erhalten haben, können ebenfalls eine Auffrischungsimpfung in Anspruch nehmen.

Beim Vektorimpfstoff COVID-19 Vaccine Janssen® wird eine Optimierungsimpfung (2. Impfdosis) mit einem mRNA-Impfstoff nach 4 Wochen empfohlen. Dies zählt jedoch noch nicht als Auffrischimpfung. Die erste Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff sollte dann nach 3 Monaten erfolgen.

Seit 03.02.2022 empfiehlt die STIKO bereits eine 2. Auffrischungsimpfung für Menschen ab 70 Jahren, Bewohner/innen und Betreute in Einrichtungen der Pflege, Menschen mit Immunschwäche ab 5 Jahren sowie Tätige in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen (insbesondere bei direktem Patient/innen- und Bewohner/innenkontakt). Die 2. Auffrischungsimpfung soll bei gesundheitlich gefährdeten Personengruppen frühestens 3 Monate nach der 1. Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen. Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen soll die 2. Auffrischungsimpfung frühestens nach 6 Monaten erhalten. Hierfür sind zwingend Nachweise mitzubringen (Arztbefunde, Arbeitgeberbescheinigungen).

> Weitere ausführliche Antworten auf wichtige Fragen zur Auffrischungsimpfung finden Sie auf zusammengegencorona.de
Nähere Informationen finden Sie auch unter folgendem Link:
https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/PM_2021-11-18.html

Wie wirksam ist die Impfung?

Nach derzeitigem Kenntnisstand bieten die mRNA-Impfstoffe Comirnaty® (BioNTech/Pfizer) und Spikevax® (Moderna) eine Wirksamkeit von etwa 95 Prozent. Das bedeutet: Die Wahrscheinlichkeit, an COVID-19 zu erkranken, ist bei den vollständig geimpften Personen um etwa 95 Prozent geringer als bei den nicht geimpften Personen.
Der Vektor-basierte Impfstoff Vaxzervia® von AstraZeneca bietet nach aktuellen Erkenntnissen unter Einhaltung des empfohlenen Abstands von 4 Wochen zwischen beiden Impfungen eine Wirksamkeit von bis zu 80 Prozent, der ebenfalls Vektor-basierte Impfstoff Janssen® von Janssen Cilag International erreicht nach der empfohlenen einmaligen Impfdosis eine Wirksamkeit von etwa 65 Prozent in allen Altersgruppen. Durch eine weitere Impfdosis mit einem mRNA-Impfstoff kann die Wirksamkeit deutlich erhöht werden.  

In den Zulassungsstudien zeigte der neue Impfstoff Nuvaxovid® eine mit den mRNA-Impfstoffen vergleichbare Wirksamkeit. Aussagen zur klinischen Wirksamkeit gegen die Omikron-Variante können aktuell noch nicht getroffen werden.

Auch wenn die Impfstoffe also nach derzeitigem Kenntnisstand eine gute Wirksamkeit bieten, kann es trotz einer Impfung zu einer COVID-19-Erkrankung kommen, da die Impfung keinen hundertprozentigen Schutz bietet. Allerdings zeigen Untersuchungen, dass geimpfte Personen im Falle einer Erkrankung in der Regel nur leichte Symptome aufwiesen oder häufig gänzlich symptomlos blieben. Weitere Informationen zur Wirksamkeit der COVID-19-Schutzimpfung finden Sie beim RKI.

Können sich auch Kinder und Jugendliche impfen lassen?

Kinder ab 12 Jahren können sich mit dem Impfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer im Impfzentrum jederzeit impfen lassen. Seit November 2021 ist für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren der mRNA-Kinderimpfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer zugelassen. Er wird insbesondere für Kinder mit Vorerkrankung empfohlen. Bei individuellem Wunsch von Kindern und Eltern bzw. Sorgeberechtige kann eine Impfung auch ohne Vorerkrankung nach ärztlicher Aufklärung erfolgen. Sie können im Impfzentrum oder bei niedergelassenen Kinder-, Jugend- und Hausärzten einen Termin hierfür vereinbaren. 

Der Aufklärungs- und Anamnesebogen ist jeweils von allen Sorgeberechtigten zu unterschreiben. Bei Minderjährigen (unter 14 Jahren), insbesonere bei Kinderimpfungen von 5 - 11 Jahren, ist regelmäßig die Einwilligung der Eltern bzw. Sorgeberechtigten einzuholen. Jugendliche können selbst einwilligen, wenn sie die erforderliche Einsichts- und Entscheidungsfähigkeit besitzen; dies ist in der Regel mit 16 Jahren der Fall.“ (Epid. Bull. 3/2022, S. 16). Zutreffend weist die STIKO aber auch darauf hin, dass es Aufgabe des jeweiligen Arztes ist, im konkreten Einzelfall festzustellen, ob der Jugendliche die erforderliche Einsichtsfähigkeit aufweist. Ist dies nicht gegeben, ist die Aufklärung und Einwilligung der Sorgeberechtigten erforderlich.

Weitere Infos hierzu finden Sie auch im Familienleitfaden zur Corona Schutzimpfung auf unserer Internetseite.

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Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?

Die ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine Corona-Schutzimpfung für Schwangere ab dem 2. Trimenon und Stillende. Zudem empfiehlt die STIKO allen im gebärfähigen Alter eine Impfung, damit bereits vor einer Schwangerschaft ein sehr guter Schutz vor COVID-19 besteht. Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel und Stillende können mit zwei Impfdosen des mRNA-Impfstoffs BioNTech/Pfizer geimpft werden. Die Empfehlung der STIKO basiert auf Daten zum Risiko von schweren COVID-19 Verläufen in der Schwangerschaft sowie zur Effektivität und Sicherheit einer Impfung bei Schwangeren und Stillenden.

Die Anwendung von Nuvaxovid während der Schwangerschaft und Stillzeit wird zum jetzigen Zeitpunkt nicht empfohlen.

Was passiert, wenn ich an meinem Impftermin krank bin?

Die Impfung sollte bei Personen mit akuter, schwerer, fieberhafter Erkrankung verschoben werden. Leichte Erkrankungen ohne Fieber sind in der Regel kein Hinderungsgrund für eine Impfung. Wenn Sie einen Termin in einer Arztpraxis haben und ihn krankheitsbedingt nicht wahrnehmen können, sagen Sie bitte persönlich ab. Die Terminvergabe regeln die Praxen selbst. Bei einem Termin im Impfzentrum kann dieser über unsere Buchungsplattform BayIMCO storniert werden (Link hierzu in Ihrer Terminbestätigungsmail). Andernfalls können Sie uns auch telefonisch oder per Mail über impfzentrum@no-spam.lramsp.de informieren.

Wie groß sind die Abstände zwischen erster, zweiter, dritter und vierter Impfung?

Der mRNA-Impfstoff muss zweimal verabreicht werden. Zwischen der 1. und 2. Impfung sollten 3 bis 6 Wochen (Comirnaty® von BioNTech/Pfizer) bzw. 4 bis 6 Wochen (Spikevax® von Moderna) liegen. Die erste Auffrischungsimpfung erfolgt dann nach 3 Monaten. Bei Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren liegt die Empfehlung der ersten Auffrischungsimpfung zwischen 3 - 6 Monaten.

Die Ständige Impfkommission empfiehlt nach einer ersten Impfung mit dem Vektorimpfstoff Vaxzevria® von AstraZeneca eine zweite Impfung mit einem mRNA-Impfstoff (heterologes Impfschema). Dies wird jedoch als Optimierung der Grundimunisierung bewertet und gilt nicht als Auffrischimpfung. Der Abstand beträgt dann 4 Wochen.  Die erste Auffrischung hier erfolgt ebenfalls mit einem mRNA Impfstoff nach frühestens 3 Monaten. Nach einer Impfung mit dem Vektorimpfstoff COVID-19 Vaccine Janssen® sollte nach 4 Wochen eine Optimierungsimpfung (2. Impfdosis, ebenfalls  nur Grundimunisierung) mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen sowie eine erste Auffrischungsimpfung ebenfalls mit einem mRNA-Impfstoff im Abstand von 3 Monaten.

Seit 03.02.2022 empfiehlt die STIKO eine 2. Auffrischungsimpfung für Menschen ab 70 Jahren, Bewohner/innen und Betreute in Einrichtungen der Pflege, Menschen mit Immunschwäche ab 5 Jahren sowie Tätige in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen (insbesondere bei direktem Patient/innen- und Bewohner/innenkontakt). Die 2. Auffrischungsimpfung soll bei gesundheitlich gefährdeten Personengruppen frühestens 3 Monate nach der 1. Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen. Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen soll die 2. Auffrischungsimpfung frühestens nach 6 Monaten erhalten.

Wir impfen in unserem Impfzentrum grundsätzlich nur in den vorgegebenen Intervallen. Eine Verkürzung dieser Intervalle muss im Einzelfall der Impfarzt oder unser ärztlicher Leiter beurteilen.

Warum ist die Auffrischungsimpfung wichtig?

Mit der ersten und zweiten Impfung erfolgt eine Grundimmunisierung. Grund dafür ist das immunologische Gedächtnis: Nach der Verabreichung einer zweiten Impfstoffdosis „erinnert“ sich das Immunsystem an einen vorherigen Kontakt mit dem Coronavirus und reagiert entsprechend abwehrend mit Immungedächtniszellen und einer Bildung von Antikörpern. Studien belegen jedoch, dass der Impfschutz mit der Zeit nachlässt und die Immunantwort etwa bei älteren oder vorerkrankten Personen schwächer ausgefallen ist.

Eine Auffrischungsimpfung erhöht den Impfschutz wieder deutlich. Der Körper bildet noch mehr Antikörper und kann sich so wieder besser vor dem Virus schützen. Die Auffrischungsimpfung wirkt wie ein Booster (Verstärker) für das Immunsystem, gerade angesichts der in Deutschland zunehmenden Ausbreitung der sehr ansteckenden Omikron-Variante ist ein solcher Booster notwendig.

Aktuelle Daten zeigen sogar, dass der Schutz nach der 1. Auffrischungsimpfung gegen Infektionen innerhalb weniger Monate abnimmt. Dies ist insbesondere für Menschen ab 70 Jahren und für Personen mit Immunschwäche bedeutsam, da diese das höchste Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf nach einer Infektion haben. Durch die 2. Auffrischungsimpfung soll der Schutz verbessert und schwere Erkrankungen bei gefährdeten Personen verhindert werden. Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen sollen dadurch besser geschützt werden, da hier die Ansteckungsrate sehr hoch ist.

Helfen die Impfstoffe auch gegen die Omikron-Variante?

Aktuelle Studien zeigen, dass die verfügbaren Impfstoffe auch gegen Virusvarianten wie die aktuell in Deutschland vorherrschende Omikron-Variante wirksam sind. Wichtig ist, dass die Grundimmunisierung abgeschlossen ist und eine Auffrischungsimpfung nach 3 Monaten erfolgt. Bei einer unvollständigen Impfserie wurde eine deutlich verringerte Wirksamkeit gegen die Omikron-Variante nachgewiesen. Bei Personen ab 70 Jahren, gesundheitlich gefährdete und exponierte Personengruppe empfiehlt die STIKO zur Aufrechterhaltung der Wirksamkeit der Impfstoffe eine zweite Auffrischungsimpfung.

Sind geimpfte Personen von Einschränkungen befreit?

Ja, z. B. „geboosterte“ Personen benötigen bei Einrichtungen, bei denen die 2G-Plus-Regel gilt keinen Testnachweis. Auch müssen sie bei Kontakt mit einer infizierten Person nicht in Quarantäne, solange Sie nicht in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen arbeiten oder in Schulen und Kitas gehen.

Allerdings wird seit 1. Februar 2022 die Grundimmunisierung europaweit auf 9 Monate (270 Tage) befristet. Dies bezieht sich jedoch nur auf die Wahrung der Freizügigkeit, konkret für Reisen innerhlab der EU. Wessen Impfung also länger als 9 Monate zurückliegt, dessen Impfzertifikat wird nicht mehr für Reisezwecke anerkannt.

Bitte lesen Sie dazu auch immer die aktuellen gültigen Regelungen z. B auf:

Link: https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/#Aktuell

Müssen diejenigen, die sich trotz Impfung infizieren, auch in Quarantäne?

Über individuelle Quarantäne- und Isolationsmaßnahmen entscheidet immer das Gesundheitsamt vor Ort. Nach derzeitigem Kenntnisstand wirken die zugelassenen Impfstoffe sehr gut. Es kann jedoch auch trotz COVID-19-Impfung zu einer COVID-19-Erkrankung kommen, da die Impfung keinen 100%igen Schutz bietet. Jeder, der sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert hat (der Nachweis erfolgt über einen PCR-Test), sollte sich in Quarantäne begeben - das gilt unabhängig vom Impfstatus. Damit soll sichergestellt werden, dass infizierte Personen möglichst niemanden anstecken. Wer lediglich Kontakt zu einem Infizierten hatte, selbst aber vollständig geimpft ist, muss nach den Empfehlungen des RKI nicht in Quarantäne.

Wann treten die bekannten Nebenwirkungen auf?

Man muss unterscheiden zwischen Impfreaktionen und Nebenwirkungen. Impfreaktionen treten direkt im Anschluss an eine Impfung auf und dauern zumeist nur einen Tag. Sie sind Zeichen einer Immunreaktion des Körpers und deshalb unbedenklich. Wer allerdings nach vier bis 16 Tagen Abstand zur Impfung Nebenwirkungen feststellt, sollte ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Nebenwirkungen können auch beim Paul-Ehrlich-Institut (PEI) unter www.nebenwirkungen.bund.de gemeldet werden. Dort werden sie analysiert und bewertet.

Was ist der digitale Impfnachweis?

Der digitale Impfnachweis ist eine zusätzliche Möglichkeit, um Corona-Impfungen zu dokumentieren. Geimpfte können damit Informationen wie Impfzeitpunkt und Impfstoff bequem auf ihren Smartphones – entweder in der CovPass-App oder in der Corona-Warn-App – digital verwalten.

Wo finden Bürgerinnen und Bürger Informationen zur CovPass-App und dem Impfzertifikat?

Informationen zum digitalen Impfnachweis und zu den Apps hat das RKI hier zusammengestellt: https://digitaler-impfnachweis-app.de/.

Fragen und Antworten findet man hier: https://digitaler-impfnachweis-app.de/faq/.

Wie funktioniert der digitale Impfnachweis?

Der digitale Impfnachweis wird in in der Arztpraxis, in einem Impfzentrum oder in einer Apotheke in Papierform generiert. Nach Eingabe oder Übernahme der Daten wird ein 2D-Barcode (QR-Code) erstellt, den die Nutzer auf einem Papierausdruck mitbekommen und später mit der CovPass-App oder der Corona-Warn-App einscannen und nutzen können. Die App speichert die Impfbescheinigung nur lokal auf dem Smartphone.

Wo bekommt man den digitalen Impfnachweis?

Bürgerinnen und Bürger können in den bekannten Appstores die CovPass-App herunterladen, um die Impfzertifikate (QR-Codes) einzuscannen. Ihr Impfzertifikat erhalten Bürgerinnen und Bürger nach ihrer Impfung beim Arzt oder im Impfzentrum. Alternativ kann man sich das digitale Zertifikat auch nachträglich in der Apotheke ausstellen lassen. Die App zeigt den vollständigen Impfschutz 14 Tage nach der letzten benötigten Impfung an. Wer möchte, kann den digitalen Impfnachweis auch in der Corona-Warn-App nutzen, die ebenfalls die Möglichkeit des Einscannens und Verwaltens der digitalen Impfzertifikate (QR-Codes) bietet. Bürgerinnen und Bürger sollten die ausgehändigten QR-Codes aufbewahren, um diese bei Bedarf erneut einscannen zu können (z.B. bei einem Handywechsel).

Welche Apotheken in Ihrer Nähe einen digitalen Impfnachweis erstellen, finden Sie unter www.mein-apothekenmanager.de.

Ich habe meinen Impfnachweis verloren und kann meinen Impfstatus auch nicht mithilfe des gelben Impfpasses nachweisen?

In diesem Fall müssten Sie eine Anfrage an unser Impfzentrum unter info@impfzentrum-msp.de senden. 
Dieses gibt Ihnen dann eine Auskunft über Ihren Impfstatus mit der Sie sich in den Apotheken ein neues Impfzertifikat erstellen lassen können. Sie können sich mit der Auskunft des Impfarchivs auch an unser Impfzentrum wenden für einen neuen Impfnachweis. Dies kann, aufgrund des Impfbetriebes, allerdings einige Tage in Anspruch nehmen.

Wo können Genesene ein Impfzertifikat erhalten?

Genesenenzertifikate können in Arztpraxen und in Apotheken ausgestellt werden. Hierfür muss das Ergebnis eines positiven PCR-Test vorgelegt werden. Der Status „Genesen“ beginnt erst 28 Tage nach dem ursprünglich positiven PCR-Test und endet aktuell nach 90 Tagen.

Genesene erhalten dabei abweichend nur eine Impfdosis sowie eine Auffrischungsimpfung nach 3 Monaten. Dieses Impfschema (z. B. 1 von 1 Impfungen oder 3 von 3 Impfungen) wird im Impfzertifikat vermerkt.

Wie kommen genesene Personen an ein Zertifikat für die App, wenn die COVID-19-Erkrankung länger als ein halbes Jahr zurückliegt?

Der in der Verordnung genannte Zeitraum von maximal 90 Tagen und mindestens 28 Tagen bezieht sich nur auf die Ausstellung eines Genesenennachweises. Das heißt, eine Person, die die Erkrankung durchgemacht hat, kann nur innerhalb dieses Zeitraums einen solchen Nachweis ausgestellt bekommen. Nach Ablauf dieser Frist und bevor eine Impfung stattgefunden hat, gilt die Person als nicht vollständig geimpft und eben auch nicht als genesen. Davon unabhängig gilt eine Person als vollständig geimpft, wenn sie entweder zwei Impfungen erhalten hat oder genesen ist und eine Impfung erhalten hat. Der Nachweis der Genesung wird mit einem positiven PCR-Test belegt. Es kann also auch jemand nur einmal geimpft werden und als vollständig geimpft gelten, der die Krankheit durchgemacht hat ohne einen Genesenennachweis erhalten zu haben, z.B., weil die Erkrankung länger als 90 Tage zurücklag.

Kann man auch im digitalen Impfnachweis speichern, dass man bereits infiziert war oder negativ getestet wurde?

Auch negative Tests oder eine durchgemachte Corona-Infektion können sich in der CovPass-App und auch Corona-Warn App als Testzertifikat bzw. Genesenenzertifikat hinterlegen lassen.

Anspruch auf ein Genesenenzertifikat haben alle Personen, die eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 durchgemacht haben. Voraussetzung ist der Nachweis eines positiven PCR-Test-Ergebnisses. Der PCR-Test darf maximal 90 Tage alt sein und muss mindestens 28 Tage zurückliegen. Liegt der Test nicht mehr vor, kann man sich die Nachweise neu ausstellen lassen.

Das Genesenenzertifikat kann durch Arztpraxen oder Apotheken ausgestellt werden.

Kann man mit dem digitalen Impfnachweis innerhalb Europas problemlos reisen?

Mit der CovPass-App setzt Deutschland das europäische Zertifikat um. Deutschland ist auch bereits an den sogenannten europäischen Gateway-Server angeschlossen. Damit können die Zertifikate EU-weit sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz genutzt werden. werden. Beachtet werden muss hier jedoch die Gültigkeitsdauer der Grundimmunisierung von 9 Monaten für Reisezwecke.

Ist der gelbe analoge Impfausweis jetzt noch gültig?

Ja. Der digitale Impfnachweis ist lediglich ein freiwilliges und ergänzendes Angebot. Wenn Geimpfte keinen digitalen Impfnachweis besitzen oder diesen verloren haben, ist der Impfnachweis über das bekannte „gelbe Heft“ weiterhin möglich und gültig.

Wie kann ich mich registrieren?

Für eine Anmeldung zur Impfung ist es zwingend erforderlich, sich vorab zu registrieren. Die Registrierung sollte vorrangig über das Online-Registrierungssystem unter www.impfzentren.bayern erfolgen. Bei der Online-Registrierung können bis zu fünf Personen mit einer E-Mail-Adresse registriert werden. Sollte eine Online-Registrierung nicht möglich sein, kann die Registrierung in Ausnahmefällen auch telefonisch über unsere Hotline unter 0 93 53 / 793 – 15 55 erfolgen. Die Hotline ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16:30 Uhr und Freitag von 8 bis 13 Uhr erreichbar.

Antworten zu häufigen Fragen (FAQ) zur Registrierung und Terminvereinbarung in BayIMCO

Welche Dokumente benötige ich für meine Impfung?

Neben der Terminbestätigung muss ein Identitätsnachweis (Personalausweis/ Reisepass (auch wenn bereits abgelaufen) und evtl. medizinische Unterlagen mitgebracht werden.

Bei Kindern und Jugendlichen kann dies über einen bereits vorhandenen Personalausweis/Reisepass oder der Geburtsurkunde erfolgen.

Für die 4. Impfung sind Nachweise zwingend erforderlich (Arztbefunde, Arbeitgeberbescheinigungen).

Auch wenn Ihnen unsere Impfärzte*innen gerne Fragen zur Impfung beantworten, bitten wir Sie, sich bei Vorerkrankungen oder bereits bekannten Allergien (z.B. Hühnereiweißallergie) im Vorfeld von Ihren Haus- oder Fachärzten*innen beraten zu lassen. Sie kennen Ihre Krankendaten am besten.

Falls Sie die Möglichkeit haben, füllen Sie bitte bereits zuhause das Aufklärungs-Merkblatt und die Anamnese-Einwilligung aus. (Die Vordrucke finden Sie als Download unter "Infos".) Sie erleichtern uns damit die Arbeit vor Ort.

Sollte Ihnen dies nicht möglich sein, erhalten Sie diese Formulare selbstverständlich auch bei Ihrem Impftermin in unserem Impfzentrum und haben dort Gelegenheit, sie auszufüllen.

Bitte lesen Sie sich auch die Datenschutzinformationen aufmerksam durch.

Sofern Sie Ihr Impfbuch mitbringen, können wir die Impfung dort sofort eintragen. 

Kann ich meinen Termin für die Zweitimpfung bzw. Auffrischungsimpfung verschieben?

Ja, über die Hotline oder auch über Ihren Account im Bayerischen Impfzentrumsportal (https://impfzentren.bayern/citizen/).

 

Ich möchte einen Impftermin, wohne aber nicht im Landkreis Main-Spessart bzw. nicht in Bayern?

Eine Impfung in unserem Impfzentrum ist auch für Personen mit Wohnsitz außerhalb des Landkreises bzw. sogar des Bundeslandes möglich, da es keine Wohnortbindung bezogen auf die Impfung gibt.

Kann eine Zweit- bzw. Auffrischungsimpfung durch den Hausarzt durchgeführt werden, wenn die Erstimpfung im Impfzentrum erfolgte?

Dies ist grundsätzlich möglich, liegt aber in der Entscheidung der jeweiligen Arztpraxis.

 

Ich hatte Corona, darf ich mich auch anmelden/impfen lassen?

Ja. Viele Betroffene haben bereits davon Gebrauch gemacht. Eine Impfung wird ca. drei Monate nach der Infektion empfohlen. Beim Auftreten einer Infektion nach der Erstimpfung soll die Zweitimpfung ebenfalls nach 3 Monaten erfolgen. 

Kann man sich trotzdem noch anstecken bzw. das Virus weitergeben?

Derzeit liegen nicht ausreichend Daten vor, um einzuschätzen, in welchem Maße die Impfung auch vor einer Besiedlung mit dem Corona-Virus bzw. vor einer Übertragung auf andere Personen schützt. Es ist daher auch nach einer vollständigen Impfserie notwendig, sich und seine Umgebung zu schützen, indem die Hygiene-Regeln eingehalten werden. Auch muss weiter getestet werden!

Ist die Impfung kostenlos?

Alle Impfungen gegen das Coronavirus, die nach der Impfverordnung durchgeführt werden, sind für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos. Das gilt sowohl für die Grundimmunisierung (Erst- und Zweitimpfung) als auch für die Auffrischungsimpfungen.

Wie erreiche ich das Impfzentrum? Parkplätze?

Lohr ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Das Impfzentrum ist nur ca. 800m vom Zentralen Omnibus Bahnhof entfernt.

Kostenlose Parkplätze sind direkt am Impfzentrum ausreichend vorhanden.

Das Impfzentrum ist barrierefrei zu erreichen.

Terminvergabe
So kommen Sie zum Impfzentrum nach Karlstadt

Impfzentrum Main-Spessart

Ringstraße 4
97753 Karlstadt

Kostenlose Parkplätze stehen am Impfzentrum zur Verfügung!

Route zum Impfzentrum planen

Hotline:
0 93 53 / 793-15 55
eMail:
info@impfzentrum-msp.de

Unser Impfzentrum ist geöffnet:

Dienstag, Donnerstag, Freitag 9 bis 13:00 und
14:00 bis 17:30
Mittwoch 12 bis 15:30 und
16:30 bis 19:30
Samstag 9 bis 14