Hotline0 93 53 / 793-15 55

Infos

Bitte beachten Sie:
Bei einem Besuch in unserem Impfzentrum muss weiterhin eine FFP2-Maske getragen werden.
Ab Montag, 4. Oktober erfolgen Impfungen in unserem neuen Impfzentrum am Klinikum Main-Spessart in Marktheidenfeld. 

Impfzentrum on Tour – Impfungen ohne Termin

Das Impfteam ist an folgenden Orten im Einsatz:
Donnerstag, 02. Dezember, von 10 bis 14 Uhr, Karlstadt, Erwin-Ammann-Halle (Bodelschwinghstr. 29, Impfstoff: Moderna)
Freitag, 03. Dezember, von 10 bis 14 Uhr, Partenstein, ehem. Schugeschäft (Am Lindenbrunnen 7)
Freitag, 03. Dezember, von 10 bis 14 Uhr, Adelsberg, Adolphsbühlhalle  (Adolphsbühlstraße 60)
Samstag, 04. Dezember, von 09 bis 15 Uhr, Lohr am Main, Stadthalle (Jahnstraße 8, Impfstoff: Moderna & Jansen)
Donnerstag, 16. Dezember, von 10 bis 14 Uhr, Wiesthal, Kulturhalle (Brückenstraße 13)
Freitag, 17. Dezember, von 10 bis 14 Uhr, Gössenheim, ehem. Testzentrum (Hauptstraße 32)
Dienstag, 21. Dezember, von 10 bis 14 Uhr, Frammersbach, Bürgersaal (Marktplatz 3)
Montag, 27. Dezember, von 10 bis 14 Uhr, Eußenheim, Sporthalle (Am Stockbrunnen 4 )

Eine vorherige Terminbuchung ist nicht erforderlich. 
Eine Registrierung vorab über https://impfzentren.bayern/citizen/ wäre jedoch wünschenswert, da dies den Verwaltungsaufwand vor Ort sehr erleichtern würde. Lediglich die Daten des Impflings eingeben und das Impfzentrum Marktheidenfeld auswählen. Eine genauere Erklärung finden Sie auch noch in unserem Downloadbereich weiter unten auf dieser Seite.
Neben Erst- und Zweitimpfungen werden auch Auffrischimpfungen für die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) und dem bayerischen Gesundheitsministerium empfohlenen Personengruppen vorgenommen (ab 6 bzw. 5 Monate nach der Grundimmunnisierung möglich). Darüber hinaus können Personen, die eine Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson erhalten haben, ihren Impfschutz verbessern und eine Impfung mit einem mRNA-Impfstoff erhalten (4 Wochen nach der Erstimpfung). Auch hierfür liegt eine Empfehlung der STIKO vor.


vergangene Termine:
Dienstag, 26. Oktober, von 10 bis 15 Uhr, in Frammersbach, Bürgersaal (Marktplatz 3)
Dienstag, 16. November, von 10 bis 15 Uhr, Gemünden, Scherenberghalle (Hofweg 9, Zugang auch über Hofweg durch das Foyer)
Mittwoch, 17. November von 09:30 bis 16:00 Uhr, Marktheidenfeld (Main-Spessart-Halle, Oberländer Straße 30)
Donnerstag, 18. November, von 10 bis 15 Uhr, Wiesthal, Kulturhalle (Brückenstraße 13)
Freitag, 19. November, von 10 bis 15 Uhr, Gössenheim, ehem. Testzentrum (Hauptstraße 32)
Dienstag, 23. November, von 10 bis 15 Uhr, Frammersbach, Bürgersaal (Marktplatz 3)
Donnerstag, 25. November, von 10 bis 15 Uhr, Rieneck, Bürgerzentrum (Schulgasse 4)
Montag, 29. November, von 10 bis 15 Uhr, Eußenheim, Sporthalle (Am Stockbrunnen 4 )
Dienstag, 30. November, von 10 bis 15 Uhr, Steinfeld, Turnhalle (Waldzeller Str. 13)

Gesamtimpfungen im Landkreis Main-Spessart

verabreichte Impfungen
gesamt
davon 
1. Impfung
davon 
2. Impfung
davon 
Auffrischimpfung
171.198 79.683 79.448 12.067
Impfungen des Impfzentrums (einschließlich Klinikum MSP und BKH)
verabreichte Impfungen
gesamt
davon 
1. Impfung
davon 
2. Impfung
davon 
Auffrischimpfung
93.607 46.403 42.449 4.755
Impfungen in den Arztpraxen
verabreichte Impfungen
gesamt
davon 
1. Impfung
davon 
2. Impfung
davon 
Auffrischimpfung
77.591 33.280 36.999

7.312

Impfquote des Landkreises
  1. Impfung 2. Impfung  
  63,3 % 63,1 %  

Stand: 30. November 2021

Pressemitteilungen und Presseberichte

23.11.2021 | Mobiles Impfteam ist weiter im Landkreis unterwegs

Vom 25.11.2021 bis 11.01.2022 bietet das mobile Impfteam an folgenden Örtlichkeiten Impfungen an: 

Donnerstag, 25. November
Rieneck, Bürgerzentrum, Schulgasse 4
10 bis 15 Uhr

Montag, 29. November
Eußenheim, Sporthalle, Am Stockbrunnen 4
10 bis 15 Uhr

Dienstag, 30. November
Steinfeld, Turnhalle, Waldzeller Str. 13
10 bis 15 Uhr

Donnerstag, 02. Dezember
Karlstadt, Erwin-Ammann-Halle, Bodelschwinghstr. 29
10 bis 15 Uhr

Freitag, 03. Dezember
Partenstein, ehem. Schugeschäft, Am Lindenbrunnen 7
10 bis 15 Uhr,

Freitag, 03. Dezember
Adelsberg, Adolphsbühlhalle, Adolphsbühlstraße 60
10 bis 15 Uhr

Dienstag, 14. Dezember
Lohr a.Main, Stadthalle, Jahnstraße 8
10 bis 15 Uhr

Donnerstag, 16. Dezember
Wiesthal, Kulturhalle, Brückenstraße 13
10 bis 15 Uhr

Freitag, 17. Dezember
Gössenheim, ehem. Testzentrum, Hauptstraße 32
10 bis 15 Uhr

Dienstag, 21. Dezember
Frammersbach, Sitzungssaal im Rathaus, Marktplatz 3
10 bis 15 Uhr

Montag, 27. Dezember
Eußenheim, Pfarrheim, Am Kirchberg 24
10 bis 15 Uhr

Mittwoch, 05. Januar
Eußenheim, Pfarrheim, Am Kirchberg 24
10 bis 15 Uhr

Dienstag, 11. Januar
Lohr a.Main, Stadthalle, Jahnstraße 8
10 bis 15 Uhr

Um einen zügigen Ablauf der mobilen Impfaktionen in den nächsten Tagen zu gewährleisten, werden Impfwillige gebeten, sich vorab im Impfportal BayIMCO (https://impfzentren.bayern/citizen/externer Link) zu registrieren. Hier bitte lediglich die Daten des Impflings eingeben und das Impfzentrum MSP auswählen (Bitte als Impfzentrum „Marktheidenfeld“ angeben und die Registrierung bei der Terminauswahl abbrechen). Wer die erforderlichen Unterlagen für eine Impfung mit BioNTech bereits ausgefüllt und unterschrieben mitbringt, kann die Wartezeit weiter verkürzen. Diese Unterlagen bestehen aus dem Impfpass, dem Personalausweis, dem Registrierungsnachweis des Impfportals BayIMCO sowie einem „Aufklärungs-Merkblatt BioNTech / Moderna“ und der „Anamnese-Einwilligung BioNTech / Moderna“. Beide Formulare findet man im Downloadbereich der Seite impfzentrum-msp.de/infosexterner Link. Neben Erst- und Zweitimpfungen werden auch Auffrischimpfungen für die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Personengruppen vorgenommen (ab 6 Monate nach der Grundimmunnisierung möglich). Darüber hinaus können Personen, die eine Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson erhalten haben, ihren Impfschutz
verbessern und eine Impfung mit einem mRNA-Impfstoff erhalten (4 Wochen nach der Erstimpfung.). Auch hierfür liegt eine Empfehlung der STIKO vor.

30.11.2021 | Impfungen im Landkreis Main-Spessart gehen gut voran

Es geht gut voran mit den Impfungen im Landkreis Main-Spessart. Waren es am 8. November noch 159.124 Impfungen, die in Main-Spessart vom Team des Impfzentrums und den niedergelassenen Ärzten verabreicht wurden, sind es drei Wochen später, am 28. November, bereits 169.550 und damit insgesamt 10.426 Impfungen mehr. Nicht eingerechnet sind die Impfungen durch Betriebsärzte, da hierzu keine Zahlen vorliegen, diese kommen somit noch hinzu.

„Das ist eine tolle Gemeinschaftsleistung“, lobt Landrätin Sabine Sitter den unermüdlichen Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes, der Blaulichtorganisationen und der niedergelassenen Arztpraxen. Anerkennung gebührt insbesondere dem Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bayerischen Roten Kreuzes, die neben den Impfungen im Impfzentrum in Marktheidenfeld auch Woche für Woche die mobilen Aktionen in den Landkreisgemeinden organisieren. Auch die zahlreichen niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte tragen ganz wesentlich zu dieser positiven Bilanz bei. Hier wurden im oben genannten Zeitraum insgesamt mehr als 5.800 Impfungen vorgenommen, davon rund 4.400 Auffrischungsimpfungen.

Auch wenn im Impfzentrum in Marktheidenfeld derzeit keine neuen Termine vergeben werden können, wird dort selbstverständlich weiterhin geimpft und neben den täglichen stattfindenden mobilen Impfaktionen im gesamten Landkreis werden im Impfzentrum vor Ort die zahlreichen vergebenen Termine abgearbeitet. Engpass sind hier derzeit die Impfstofflieferungen, die nach wie vor nicht in dem Umfang im Impfzentrum ankommen, wie sie bestellt werden. „Wir können hier derzeit nur schwer planen, da wir schlicht nicht wissen, wie viel Impfstoff wir bekommen. Von unseren Kapazitäten her gesehen, könnten wir deutlich mehr leisten“, bedauert Constanze Schumm, BRK-Projektleiterin des Impfzentrums.

Auch das Klinikum Main-Spessart und das Bezirkskrankenhaus in Lohr bringen die Impfungen im Landkreis voran. Neben Patientinnen und Patienten wurde das eigene Personal und teilweise auch nahe Angehörige geimpft. Die erste öffentliche Aktion am Klinikum mit 100 Impfdosen in dieser Woche verlief sehr erfolgreich. Weitere sind in Planung. „Jede Impfung zählt und ist wichtig“, betont Landrätin Sabine Sitter, deren größtes Anliegen es derzeit ist, möglichst viel Impfstoff in den Landkreis zu bringen. Sie ist erleichtert, dass vor allem die Senioren- und Pflegeheime frühzeitig mit Auffrischungsimpfungen versorgt werden konnten. Das habe sehr geholfen, die Fallzahlen dort gering zu halten und größere Ausbrüche zu vermeiden. Auch eine umfassende Teststrategie in den Heimen hat dazu beigetragen, dass Infektionsketten dort schnell unterbrochen werden können.

Derzeit laufen bereits Planungen, wie die Kinderimpfungen, für die die speziellen Kinderimpfstofflieferungen frühestens ab dem 22. Dezember beginnen sollen, im Impfzentrum organisiert werden können. Und auch auf die Zeit, in der der Impfstoff wieder in großen Mengen zur Verfügung steht, bereitet man sich schon jetzt vor, um dann möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern schnell eine Impfung zukommen lassen zu können.

22.11.2021 | Corona-Hotline ist wieder erreichbar

Ab sofort ist das Bürgertelefon (Corona-Hotline) des Landkreises Main-Spessart wieder erreichbar. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten Fragen rund um das Thema Corona-Regelungen von Montag bis Donnerstag, 8 bis 16 Uhr, sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr unter Tel.: 0 93 53 / 793 – 14 90.

Bei Unklarheiten hinsichtlich der Rechtsauslegung oder Anträgen auf eine Ausnahmegenehmigung besteht die Möglichkeit, sich per E-Mail unter Ausnahmegenehmigung@Lramsp.de an das Landratsamt Main-Spessart zu wenden.

Fragen, die eine Impfung gegen das Corona-Virus betreffen, werden weiterhin unter der Impf-Hotline, Tel. 0 93 53 / 793 – 15 55 (Montag bis Donnerstag, 8 – 16 Uhr, sowie freitags, 8 – 12 Uhr), beantwortet.

Die Hotline des Testzentrums am Klinikum in Marktheidenfeld ist erreichbar von Montag bis Freitag, 8.30 – 14 Uhr, unter Tel. 0 93 91 / 502 22 20. Anmeldungen für einen PCR- oder Antigen-Schnelltest sind sowohl online als auch telefonisch möglich. Die Online-Anmeldung erfolgt unter www.termin.klinikum-msp.deexterner Link. Telefonisch erreichen Sie die Mitarbeiter von Montag bis Freitag 8.30 Uhr bis 14 Uhr unter.

19.11.2021 | Nachfrage nach Impfungen steigt – Bitte keine Impftermine blockieren!

Angesichts der sich zuspitzenden Entwicklungen rund um das Pandemiegeschehen gilt seit vergangenem Donnerstag für ganz Bayern der Katastrophenfall. Auch in Main-Spessart steigen die Fallzahlen weiter an. Aktuell liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 250.

„Es muss jetzt alles darangesetzt werden, die Auffrischungsimpfungen schnell voranzubringen“, unterstreicht Landrätin Sabine Sitter und sieht den Landkreis hier in der Pflicht, die vulnerablen Gruppen insgesamt und im speziellen auch in den Senioreneinrichtungen zu schützen und ein niedrigschwelliges Angebot für Impfungen zu schaffen. In den Heimen sind die Auffrischungsimpfungen weit vorangeschritten. „Wir sind hier schon frühzeitig auf die Einrichtungen zugegangen und haben Bewohner und Personal – soweit gewünscht – in den zurückliegenden Wochen mit Drittimpfungen versorgt“, so Sitter. 

Mit Hochdruck wird an der Ausweitung des Impfangebotes im Landkreis gearbeitet, was allerdings auch maßgeblich davon abhängt, wie viel zusätzliches Personal dafür gewonnen werden kann. Die Kapazitäten des Impfzentrums in Marktheidenfeld werden ausgebaut, ebenso die mobilen Impfaktionen, die in den Landkreis-Gemeinden flächendeckend zum Einsatz kommen.

Eine Übersicht über die geplanten Impfaktionen, die stetig erweitert werden, gibt es auf der Webseite des Impfzentrums unter www.impfzentrum-msp.de/infosexterner Link. Dort erhält man unter Downloads auch den Anamnese- sowie Einwilligungsbogen. Es lohnt sich also, hier immer wieder nachzusehen, wo aktuell Impfungen angeboten werden. Eine Terminvereinbarung ist nicht notwendig, allerdings ist eine vorherige Registrierung unter Angabe des Impfzentrums Marktheidenfeld unter https://impfzentren.bayern/citizen/externer Link sehr hilfreich. Darüber hinaus sollten soweit möglich die Anamnese- sowie Einwilligungsbogen ausgefüllt und unterschrieben mitgebracht werden. Dadurch kann der Verwaltungsaufwand vor Ort deutlich schneller bewältigt und die Wartezeiten somit verkürzt werden.

Auch Impftermine für das Impfzentrum am Klinikum in Marktheidenfeld lassen sich online auf der Webseite des Impfzentrums buchen. Auch hier lohnt es sich, immer wieder zu überprüfen ob Termine verfügbar sind, denn es werden auch über den Tag verteilt stetig neue Termine freigegeben. Auch über die Hotline unter Tel.: 09353 / 793 – 15 55, sowie per E-Mail an info@impfzentrum-msp.de können Impftermine gebucht werden. Aufgrund des zeitweise enormen Anruferaufkommens für einen Impftermin kann es – trotz Ausbau der Hotline – derzeit hier zu längeren Wartezeiten kommen. Wir bitten um Verständnis!

Auch versuchen offenbar immer mehr Menschen über die Pforte des Klinikums in Marktheidenfeld an einen Impftermin zu gelangen. Dies ist allerdings nicht möglich – das Impfzentrum nutzt lediglich Räumlichkeiten dort, ist jedoch unabhängig vom Klinikum – weshalb dies bitte unbedingt unterlassen werden sollte. 

Keine Impftermine blockieren
Generell sind Impftermine aktuell bis Ende Dezember buchbar, allerdings bittet Landrätin Sitter eindringlich, auch hier Rücksicht auf die vulnerablen Gruppen zu nehmen. Für Verärgerung bei Sitter und dem Team des Impfzentrums sorgt es, wenn Menschen Impftermine buchen und dann nicht erscheinen – so geschehen zum Beispiel am vergangenen Montag als 32 Personen trotz Terminvereinbarung nicht im Impfzentrum erschienen sind.

„Hier wird anderen Impfwilligen die Chance auf eine Impfung genommen“, so Sitter. Sie bittet deshalb eindringlich im Falle einer Verhinderung den Termin im Impfzentrum unverzüglich zu stornieren, um ihn für andere frei zu machen und selbstverständlich nicht für eine Person mehrere Termine zu buchen.

Kostenlose Bürgertests nutzen!
Seit vergangenen Samstag sind die Bürgerstestungen im Freistaat wieder kostenlos. Dabei handelt es sich um die Antigenschnelltests, nicht um die PCR-Tests, die nach wie vor nur für bestimmte Personengruppen kostenlos sind. Um die Infektionsketten zu unterbrechen, ist die Testung ein sehr wichtiges Instrument. „Bitte machen Sie von diesem kostenlosen Angebot Gebrauch,“ appelliert Sitter. Eine Übersicht über die Testmöglichkeiten im Landkreis gibt <hier>.

 

Kontaktnachverfolgung nur noch eingeschränkt durch das Gesundheitsamt möglich
Angesichts der stark steigenden Zahl der Corona-Infektionen, ist eine umfassende Kontaktnachverfolgung durch das Gesundheitsamt Main-Spessart nicht mehr möglich. „Wir konzentrieren unsere Kräfte in der jetzigen Phase der Pandemie darauf, neben den positiv getesteten Personen deren Haushaltsangehörige und Kontaktpersonen mit Kontakt zu gefährdeten Menschen (z.B. Personen in Pflege-oder Altenheimen, Kindertageseinrichtungen, Asylunterkünfte) zu informieren“, erläutert Dr. Tanja Kretzschmann vom Gesundheitsamt.

Personen, die nicht diesen Gruppen angehören, werden nicht mehr vom Gesundheitsamt kontaktiert. Hier appellieren wir an die Eigenverantwortung der Menschen. Die infizierten Personen werden gebeten selbst ihre Kontaktpersonen zu informieren. Es wird eine Testung empfohlen. Bei Fragen können sie sich beim Gesundheitsamt melden, per E-Mail oder Telefon. Ausführliche Informationen zur Kontaktnachverfolgung gibt es auf der Webseite des Landkreises. In dringenden Fällen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes auch am Wochenende erreichbar. Zur Kontaktaufnahme eignet sich primär
den Kontakt über eine E-Mail an Gesundheitsamt@Lramsp.de herzustellen, da aufgrund der Vielzahl von Anrufern die Leitung häufig belegt ist.

16.11.2021 | Große Nachfrage beim mobilen Impfen in Gemünden

Heute war das mobile Impfteam des Bayerischen Impfzentrums Main-Spessart in der Scherenberghalle in Gemünden. Dort standen 350 Impfdosen von BioNTech zur Verfügung. Es hatten sich viele ältere Menschen eingefunden, die eine Auffrischimpfung erhalten haben. Aber auch Erst- und Zweitimpfungen wurden verabreicht.

Mit einem derart hohen Andrang an Impfwilligen hatte das Impfteam des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) nicht gerechnet. Um die Mittagszeit wurde Nachschub an Impfstoff aus dem Impfzentrum in Marktheidenfeld angeliefert.

Trotz der vielen Besucherinnen und Besucher in Gemünden arbeitete das Impfteam des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) routiniert. Aufgrund des Andrangs stand auch die Feuerwehr Gemünden bereit, um im Bedarfsfall mit Lautsprecherdurchsagen zu unterstützen. Dies war jedoch nicht notwendig.

Die Impfwilligen hatten Verständnis und warteten geduldig, falls es etwas länger dauerte bis sie den Piks bekamen. Denjenigen Menschen, die nicht warten wollten, konnte mit einem terminierten Impf-Angebot geholfen werden. Leider musste das BRK gegen Ende der Aktion Impfwillige wegschicken, für die der verfügbare Impfstoff nicht reichte.

Zur Unterstützung des BRK stellte das Landratsamt am Nachmittag Mitarbeiterinnen, die bei der Registrierung der Impfwilligen halfen. Für die in den nächsten Tagen geplanten mobilen Impfaktionen sehen die Verantwortlichen am Landratsamt und des BRK noch Verbesserungspotenzial im organisatorischen Ablauf. Dies wird zeitnah angepasst. 

Verkürzung von langen Wartezeiten beim mobilen Impfen 

Um einen zügigen Ablauf der mobilen Impfaktionen in den nächsten Tagen zu gewährleisten, werden Impfwillige gebeten, sich vorab im Impfportal BayIMCO (https://impfzentrum.bayern.citizenexterner Link) zu registrieren. Hier bitte lediglich die Daten des Impflings eingeben und das Impfzentrum MSP auswählen (Bitte als Impfzentrum „Marktheidenfeld“ angeben und die Registrierung bei der Terminauswahl abbrechen). Wer die erforderlichen Unterlagen für eine Impfung mit BioNTech bereits ausgefüllt und unterschrieben mitbringt, kann die Wartezeit weiter verkürzen. Diese Unterlagen bestehen aus dem Impfpass, dem Personalausweis, dem Registrierungsnachweis des Impfportals BayIMCO sowie einem „Aufklärungs-Merkblatt BioNTech / Moderna“ und der „Anamnese-Einwilligung BioNTech / Moderna“. Beide Formulare findet man im Downloadbereich der Seite impfzentrum-msp.de/infosexterner Link.

12.11.2021 | Auffrischungsimpfung

Das Impfzentrum weist darauf hin, dass nur Bürgerinnen und Bürger einen Termin für die Auffrischungsimpfung vereinbaren können, bei denen innerhalb der nächsten drei Wochen die Impfung möglich ist. Für eine Auffrischungsimpfung muss die Zweitimpfung mindestens sechs Monate zuvor erfolgt sein. Wer einen Termin für eine Erst-, Zweit- oder Drittimfpung im Bayerischen Impfzentrum Main-Spessart in Marktheidenfeld vereinbaren möchte, kann dies über das Online-Buchungssystem auf der Internetseite http://impfzentrum-msp.de/Terminvorgabenexterner Link tun. Hier ist darauf hinzuweisen, dass die Termine im Impfzentrum über den Tag verteilt immer neu freigegeben werden, abhängig von unterschiedlichen Faktoren wie beispielsweise der Auslastung, Impfstoffverfügbarkeit vor Ort, geltenden Abstandsregelungen etc. Es ist daher ratsam sich mehrmals täglich über freie Termine zu informieren, sollte nicht sofort ein individuell passender dabei sein. Terminanfragen können auch jederzeit telefonisch über die Impfhotline, Tel.: 0 93 53 / 793 - 15 55, oder per E-Mail (info@impfzentrum-msp.de) erfolgen. 

Bei Unklarheiten hinsichtlich der Rechtsauslegung oder Anträgen auf eine Ausnahmegenehmigung besteht die Möglichkeit, sich per E-Mail unter
Ausnahmegenehmigung@Lramsp.de an das Landratsamt Main-Spessart zu wenden. Wir bitten Sie jedoch von Anfragen zum Bearbeitungsstand der Anliegen abzusehen, wir werden Sie so schnell als möglich informieren.

08.11.2021 | Auffrischungsimpfung

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens sind im Klinikum Main-Spessart wieder FFP2-Masken zu tragen. Dies gilt auch für den Bereich, in dem das Bayerische Impfzentrum Main-Spessart untergebracht ist.

Das Impfzentrum weist zudem darauf hin, dass die Verabreichung einer COVID-19-Auffrischungsimpfung nur mit dem Nachweis des Impfgrundes möglich ist.
Auffrischungsimpfungen werden am Impfzentrum in Marktheidenfeld derzeit nur für die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) und dem Bayerischen Gesundheitsministerium empfohlenen Personengruppen vorgenommen.

Boosterimpfungen sind für alle Personen vorgesehen, die zuvor nur einmal mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson geimpft worden sind.

Termine für eine Auffrischungs- oder Boosterimpfung können online auf der Internetseite impfzentrum-msp.deexterner Link oder telefonisch über die Hotline unter 0 93 53 / 793 - 15 55 (Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Freitag von 8 bis 12 Uhr) gebucht werden.

21.10.2021 | Impfzentrum ruft zur Booster- und Auffrischimpfung auf

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine COVID-19-Auffrischimpfung nur für bestimmte Personengruppen und eine zusätzliche, sogenannte Boosterimpfung für alle, die zuvor nur einmal mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden. Unser Impfzentrum in Marktheidenfeld ruft deshalb die betroffenen Personen dazu auf, das Angebot einer solchen Auffrisch- bzw. Boosterimpfung wahrzunehmen.

Bei den Impfungen wird sich das Impfzentrum strikt an die Vorgaben der STIKO halten, d.h. die Impfungen werden nur bei den von ihr empfohlenen Personengruppen durchgeführt. Auch werden Termine für eine Auffrischimpfung ab sofort nur noch telefonisch über die Hotline unter 0 93 53 / 793 - 15 55 (Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Freitag von 8 bis 12 Uhr) vergeben. Eine Online-Anmeldung ist hier nicht möglich. Boosterimpfungen können sowohl telefonisch als auch online unter www.impfzentrum-msp.de vereinbart werden.

Optimierung der Grundimmunisierung nach einer Impfstoffdosis von Johnson & Johnson
Hintergrund der neuen Empfehlung der STIKO ist eine vergleichsweise geringe Impfstoffwirksamkeit des Impfstoffs von Johnson & Johnson gegenüber der Delta-Variante. Zudem wird beobachtet, dass es hier - in Relation zu den vorgenommenen Impfungen - zu den meisten Impfdurchbrüchen kommt, also zu einer Corona-Erkrankung trotz erfolgter Impfung. Deshalb empfiehlt sie allen Personen, die diesen Impfstoff erhalten haben, eine so genannte Booster-Impfung mit einem mRNA-Impfstoff. Diese Impfungen können bereits vier Wochen nach der erfolgten Impfung mit Johnson & Johnson vorgenommen werden.

Neue Empfehlungen zu Auffrischimpfungen
Von den sogenannten Booster-Impfungen sind die Auffrischimpfungen zu unterscheiden. Die Auffrischimpfung kann frühestens sechs Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung erfolgen.

Aufgrund der neuesten Erkenntnisse empfiehlt die STIKO eine Auffrischimpfung für folgende Personengruppen:

  • Personen ab 70 Jahren
  • Bewohner und Betreute von Einrichtungen der Pflege für alte Menschen, auch unter 70 Jahren
  • Pflegepersonal und andere Tätige mit direktem Kontakt mit den zu Pflegenden in ambulanten, teil- oder vollstationären Einrichtungen der Pflege für alte Menschen oder für andere Menschen mit einem erhöhten Risiko für schwere COVID-10-Krankheitsverläufe
  • Personal in medizinischen Einrichtungen mit direktem Patientenkontakt.
  • Personen mit einer Immundefizienz (Eine Immundefizienz ist eine angeborene oder erworbene Störung in der Funktion des körpereigenen Immunsystems.)

Für die Auffrischimpfung soll ein mRNA-Impfstoff verwendet werden, unabhängig davon, mit welchem Impfstoff die vorhergehenden Corona-Schutzimfpungen erfolgt sind.

18.10.2021 | Impfzentrum on Tour in Frammersbach

Unser Impfzentrum ist wieder mobil im Einsatz und bietet Impfungen ohne Termin an:
Dienstag, 26. Oktober, von 10 bis 15 Uhr, in Frammersbach, Bürgersaal (Marktplatz 3)
Dienstag, 23. November, von 10 bis 15 Uhr, Frammersbach, Bürgersaal (Marktplatz 3)

Impfstoff:  von BioNTech/Pfizer

Mögliche Impfungen:
- Erst – und Zweitimpfungen

- Auffrischungsimpfungen (6 Monaten nach der Grundimmunisierung)
Nur für den von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Personenkreis:

  • Personen ab 70 Jahren
  • Bewohner und Betreute von Einrichtungen der Pflege für alte Menschen, auch unter 70 Jahren
  • Pflegepersonal und andere Tätige mit direktem Kontakt mit den zu Pflegenden in ambulanten, teil- oder vollstationären Einrichtungen der Pflege für alte Menschen oder für andere Menschen mit einem erhöhten Risiko für schwere COVID-10-Krankheitsverläufe
  • Personal in medizinischen Einrichtungen mit direktem Patientenkontakt.
  • Personen mit einer Immundefizienz (Eine Immundefizienz ist eine angeborene oder erworbene Störung in der Funktion des körpereigenen Immunsystems.)

- Boosterimpfungen nach einer Impfung mit dem Impfstoff von Johnson& Johnson (4 Wochen nach erfolgter Erstimpfung möglich)

06.09.2021 | Sonderimpfaktion für Kinder und Jugendliche am Montag, 13. September - letzten Ferientag für einen Besuch im Impfzentrum nutzen -

Im Hinblick auf den nahenden Schulanfang führt unser Impfzentrum in Lohr erneut eine Sonderimpfaktion für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren durch. Alle, die bislang noch keine Impfung erhalten haben, sind dazu aufgerufen, den letzten Ferientag für einen Besuch im Impfzentrum zu nutzen. Am Montag, 13. September steht dort das Impfteam von 9:15 Uhr bis 12:30 Uhr und von 14 Uhr bis 17 Uhr bereit. Für diese Impfungen wird ausschließlich der Impfstoff von BioNTec verwendet.

Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich, notwendig ist aber eine vorige Registrierung unter www.impfzentren.bayern. Soweit vorhanden sollten Ausweisdokumente und der Impfpass mitgebracht werden. Zudem ist bei einer Impfung von 12-15-Jährigen die Anwesenheit und das Einverständnis der Erziehungsberichtigten erforderlich.

Unabhängig von dem Sonderimpftermin können für Kinder und Jugendliche selbstverständlich jederzeit auch kurzfristig Termine im Impfzentrum vereinbart werden.

19.08.2021 | Mobiles Impfteam ist weiter im Landkreis unterwegs

In der kommenden Woche bietet das mobile Impfteam an folgenden Örtlichkeiten Impfungen an:  

Montag, 23. August 2021  
Marktheidenfeld, Aldi 
13:30 bis 16:30 Uhr

Dienstag, 24. August 2021 
Marktheidenfeld, Aldi 
10.00 bis 15:00 Uhr 

Mittwoch, 25. August und Donnerstag, 26. August 2021 
Gemünden, Marktplatz 
10:00 bis 15:00 Uhr 
Ansprechpartner: Stadt Gemünden

Freitag, 27. August und Samstag, 28. August 2021 
Bischbrunn, E Center Kühhirt 
10:00 bis 15:00 Uhr 

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Als Impfstoffe kommen an diesen Tagen die Impfstoffe von Johnson&Johnson und BioNTec/Pfizer zum Einsatz. Beim Impfstoff von Johnson&Johnson genügt eine einmalige Impfung. Beim Impfstoff von BioNTec/Pfizer ist eine Zweitimpfung in unserem Impfzentrum oder beim jeweiligen Hausarzt erforderlich. 

26.07.2021 | Zusätzliche Angebote des Impfzentrums: Mobiles Impfen in Hundsbach, Obersinn, Bischbrunn und Gemünden

Derzeit sind Impfungen im Impfzentrum Lohr jederzeit ohne Voranmeldung während der Öffnungszeiten möglich. Darüber hinaus wird ein mobiles Impfteam erstmals am Mittwoch, 28. Juli 2021, Impfungen in einzelnen Orten anbieten. Ein mobiles Impfteam steht zur Verfügung am  
Mittwoch, 28. Juli 2021, in Hundsbach, Feuerwehrgerätehaus; 
Donnerstag, 29. Juli 2021, in Obersinn, Feuerwehrgerätehaus; 
Freitag, 30. Juli 2021, in Bischbrunn, Feuerwehrgerätehaus; 
Sonntag, 1. August 2021, in Gemünden, Rathaus. 
Die Impfungen finden jeweils von 10 bis 15 Uhr statt, es ist keine vorherige Anmeldung erforderlich. Als Impfstoffe kommen an diesen Tagen Johnson&Johnson und Biontec/Pfizer zum Einsatz. Bei einer Impfung mit dem Impfstoff von Biontec/Pfizer ist eine Zweitimpfung im Impfzentrum in Lohr erforderlich. 

02.07.2021 | Geplante Zweitimpfungen mit AstraZeneca werden ab sofort mit mRNA-Impfstoff durchgeführt

In Europa und auch in Deutschland breitet sich momentan die Deltavariante von SARS-CoV-2 rapide aus Diese ist deutlich ansteckender als die seit März 2021 vorherrschende Alphavariante. Im Falle von AstraZeneca-Impfungen zeigen aktuelle Studienergebnisse, dass eine Immunantwort nach dem sogenannten heterologen Impfschema, also 1. Impfung AstraZeneca 2. Impfung mRNA-Impfstoff (wie Moderna oder Biontech/Pfizer) der Immunantwort nach einer homologen AstraZeneca-Impfserie (zwei Impfstoffdosen AstraZeneca) deutlich überlegen ist.

Daher hat die Ständige Impfkommission (STIKO) am 01.07.2021 die Empfehlung abgegeben, dass Personen, die AstraZeneca als erste Impfdosis erhalten haben, unabhängig vom Alter, bei der Zweitimpfung ein mRNA-Impfstoff verabreicht werden soll.

Diese Umstellung startet im Impfzentrum Main-Spessart bereits diesen Freitag. Folglich erhalten ab dem 2. Juli alle Personen, die die Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, unabhängig von ihrem Alter an ihrem Zweitimpftermin einen mRNA-Impfstoff (Moderna oder Biontech/Pfizer, je nach Verfügbarkeit). Alleine in der kommenden Woche betrifft die neue STIKO-Empfehlung knapp 1.600 Personen. Bitte sehen Sie daher von telefonischen Rückfragen ab.

Die Umstellung erfolgt eigenständig über das Impfzentrum; die zu impfenden Personen müssen in dieser Hinsicht nichts weiter unternehmen. Die vereinbarten Termine bleiben bestehen. Trotz der geänderten STIKO-Empfehlung, kann auf Wunsch die Impfserie auch mit AstraZeneca fortgesetzt werden.

„Es wird der jeweils an dem Tag verfügbare mRNA-Impfstoff der Firma Moderna bzw. Biontech/Pfizer eingesetzt, eine Wahlfreiheit besteht insoweit nicht“, erklärt Florian Schüßler, BRK-Projektleiter des Impfzentrums. Die Impfstoffe sind in der Wirkweise vergleichbar, da sie beide auf der mRNA-Technologie basieren.

Eine Vorverlegung der für August geplanten Zweitimpftermine wird geprüft.

Laut der aktuellen STIKO-Empfehlung kann die Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff bereits vier Wochen nach der AstraZeneca-Erstimpfung erfolgen. „Wir befinden uns aktuell in Abstimmung, ob wir die für ursprünglich nach zwölf Wochen geplanten Termine vorverlegen,“ so Florian Schüßler. Konkret betrifft dies in erster Linie die 800 Personen, die sich bei der Sonderaktion Anfang Juni mit AstraZeneca haben impfen lassen und ihren geplanten zweiten Impftermin für Ende August terminiert haben. Hierüber werden wir zeitnah informieren. „Sie können sich darauf verlassen, dass alle Betroffenen rechtzeitig erfahren, wie mit der geplanten Zweitimpfung verfahren wird“, so Schüßler.

 

17.06.2021 | Nach wie vor Nachweise für eine Impfung im Impfzentrum erforderlich

Aus gegebenem Anlass möchten wir darauf hinweisen, dass es bei einer Impfung in unserem Impfzentrum nach wie vor notwendig ist, die erforderlichen Nachweise (z.B. ärztliche Atteste über Vorerkrankungen, Arbeitgeberbescheinigung, ) vorzulegen und bitten diese weiterhin zum Impftermin mitzubringen.

03.05.2021 | Termin für die Zweitimpfung kann nicht verschoben werden

Die Hotline unseres Impfzentrums erreichen derzeit viele Anrufe mit dem Wunsch, den Termin für die zweite Impfung zu verschieben. Dies ist aus organisatorischen Gründen nur in absolut begründeten Ausnahmefällen möglich, beispielsweise bei einer geplanten Operation oder Reha-Maßnahme. Daher wird dringend gebeten, von diesen Anrufen abzusehen.

Viele Bürgerinnen und Bürger wenden sich auch wegen der Mitteilung der Bayerischen Staatsregierung, die Impfreihenfolge in Kürze aufzuheben, an unsere Hotline. Im Landkreis Main-Spessart sind die Impfungen der Personen in der Priorisierungsgruppe 2 - wie in vielen anderen Landkreisen auch - noch nicht abgeschlossen. Wir bitten daher Personen, die keiner Priorisierungsgruppe angehören, auf Nachfragen zu verzichten. Grundsätzlich gilt, dass der Anmeldezeitpunkt nicht entscheidend für den Impftermin ist, sondern die Termine ausschließlich nach der Zugehörigkeit zu der jeweiligen Priorisierungsgruppe vergeben werden.

25.02.2021 | Häufig gestellte Fragen zum Impfstoff von AstraZeneca

Pressemitteilung vom 25.Februar 2021

Dr. Susann Walz, Pandemiebeauftragte am Klinikum Main-Spessart, beantwortet Fragen zum Impfstoff von AstraZeneca:

Gibt es eine Empfehlung für einen speziellen Impfstoff?

Jeder ab 65 sollte mit einem für diese Altersgruppe empfohlenen Impfstoff geimpft werden, hierbei handelt es sich in Deutschland derzeit um die Impfstoffe der Hersteller Biontech/Pfizer sowie Moderna. Für unter 65-Jährige ist ebenfalls der Impfstoff von AstraZeneca zugelassen. Aufgrund der geringeren Verfügbarkeit zuerst genannter Impfstoffe werden diese derzeit bevorzugt für Personen über 65 Jahren eingesetzt. Für Impfwillige unter 65 Jahren wird derzeit bevorzugt der Impfstoff von AstraZeneca eingesetzt.

Warum kann ich mir den Impfstoff nicht aussuchen?

Ganz einfach, es gibt leider nicht genug Impfstoff! Vor einem Jahr war die bloße Existenz überhaupt eines einzigen Impfstoffs fraglich. Jetzt sind die Mengen gering und die einzelnen Impfstoffe nicht für alle Altersgruppen geeignet.

Was ist ein Vektor-Impfstoff wie z.B. der von AstraZeneca?

Nicht vermehrungsfähige Viren wurden so verändert, dass auf diesem Virus der Bauplan für die Herstellung des Spike-Proteins (Oberflächeneiweiß des Coronavirus, wichtig für das Andocken an die Zelle) enthalten ist. Die Viren können sich nicht vermehren, damit entspricht der Impfstoff quasi einem Totimpfstoff. Eine Erkrankung kann definitiv nicht ausgelöst werden, damit gilt auch die Anwendung bei Immungeschwächten als sicher.

Wie funktioniert der Vektor-Impfstoff?

Das Impfvirus wurde modifiziert und kann sich nicht vermehren, aber es trägt die Information für den Bauplan des Spike-Proteins in die Immunzelle. Die Information wird genutzt, um das Spike-Protein herzustellen. Unser Immunsystem erkennt dann das Spike-Protein als fremd und bildet Antikörper, die bei Kontakt mit dem Corona-Virus sofort zur Verfügung stehen und den Ausbruch der Krankheit effizient verhindern.

 

Wie effizient ist der Impfstoff von AstraZeneca?

Nach derzeitigem Kenntnisstand hat der Impfstoff von AstraZeneca bei Personen im Alter von 18-64 Jahren eine Wirksamkeit von 70 % gegen eine COVID-19-Erkrankung. Nachuntersuchungen zeigen in Studien eine Wirksamkeit bis zu 82 %.

Eine Wirksamkeit von 70 % bedeutet nicht, dass der Impfstoff nur bei 70 % der Geimpften wirkt. Wirksamkeit bedeutet, dass von 10 Geimpften nur 3 infizierte Personen erkranken. Hinzu kommt, dass in allen Studien eine Erkrankung bereits bei leichten und moderaten Symptomen konstatiert wurde. Es wird aber angenommen, dass ein Schutz vor schweren Verläufen und Tod sehr sicher besteht. Im Klartext: Kein einziger Patient musste bereits nach der ersten Dosis aufgrund einer hochsymptomatischen COVID-Erkrankung ins Krankenhaus aufgenommen werden.

 

Welche Impfreaktionen sind zu erwarten?

Nach der Impfung mit dem COVID-19-Vektor-Impfstoff kann es als Ausdruck der Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff zu Lokal- und Allgemeinreaktionen kommen.

Die am häufigsten berichteten Impfreaktionen auf den Impfstoff AstraZeneca in der bisher zumeist zweimonatigen Beobachtungszeit waren Druckempfindlichkeit an der Einstichstelle, Schmerzen an der Einstichstelle, Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit, Muskelschmerzen und Unwohlsein, erhöhte Temperatur und Schüttelfrost, Gelenkschmerzen und Übelkeit.

Die meisten Reaktionen sind bei älteren Personen etwas seltener als bei jüngeren Personen zu beobachten. Die Impfreaktionen sind zumeist mild oder mäßig ausgeprägt, halten für gewöhnlich wenige Tage an und treten im Gegensatz zu den Impfstoffen der Firmen Biontech/Pfizer und Moderna nach der 2. Impfung etwas seltener als nach der 1. Impfung auf.

 

Es gibt einen Unterschied zwischen Impfreaktionen und Impfkomplikationen. Impfreaktionen sind normal und zeigen lediglich, dass das Immunsystem funktioniert und arbeitet. Impfkomplikationen sind z.B. schwere allergische Reaktionen und treten nur selten auf. Bei individuellen Fragen kontaktieren Sie Ihren Hausarzt.

 

Wie wird der Impfstoff von AstraZeneca verabreicht?

2-mal als intramuskuläre Injektion im Abstand von 9-12 Wochen.

 

Wie lange hält der Impfschutz?

Wie lange der Impfschutz anhält, ist derzeit bei keinem Impfstoff bekannt.

 

Kann man sich trotzdem noch anstecken bzw. das Virus weitergeben?

Derzeit liegen nicht ausreichend Daten vor, um einzuschätzen, in welchem Maße die Impfung auch vor einer Besiedlung mit dem Corona-Virus bzw. vor einer Übertragung auf andere Personen schützt. Es ist daher auch nach vollständiger Impfung mit 2 Impfdosen notwendig, sich und seine Umgebung zu schützen, indem die Hygiene-Regeln eingehalten werden. Auch muss weiter getestet werden! Eine Studie mit dem AstraZeneca-Impfstoff Anfang dieses Monats zeigte jedoch eine Reduktion der positiven PCR-Befunde, sodass eine verminderte Übertragbarkeit nach Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca vermutet wird.

 

Ich hatte Corona, darf ich mich auch anmelden/impfen lassen?

Die Anmeldung ist möglich, viele Mitarbeiter des medizinischen oder pflegerischen Personals haben davon bereits Gebrauch gemacht. Eine Impfung wird nach ca. 6 Monaten empfohlen. Beim Auftreten einer Infektion nach der Erstimpfung soll die Zweitimpfung auch um 6 Monate verschoben werden. Diese Empfehlungen existieren ab dem 04.02.2021.

 

Fazit:

Die derzeitige Impfung, egal mit welchem Impfstoff, ist unbedingt empfehlenswert! Sollten Sie aufgrund der aktuellen Priorisierungen ein Impfangebot haben, nehmen Sie die Möglichkeit wahr und profitieren von der Impfung. Es ist nicht zu empfehlen, auf eine Wahlfreiheit beim Impfstoff zu warten. Das verzögert unnötig. Und auch wenn Sie noch nicht an der Reihe sind, lassen Sie sich registrieren, um bei kurzfristigen Änderungen schnell berücksichtigt zu werden.

 

 

So kommen Sie zum Impfzentrum nach Marktheidenfeld

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Baumhofstraße 91 – 95
97828 Marktheidenfeld

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