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Infos

Gesamtimpfungen im Landkreis Main-Spessart

verabreichte Impfungen
gesamt
davon 
1. Impfung
davon 
2. Impfung
54.663 44.004 10.659
Impfungen des Impfzentrums (einschließlich Klinikum MSP und BKH)
verabreichte Impfungen
gesamt
davon 
1. Impfung
davon 
2. Impfung
40.323 30.169 10.154
Impfungen in den Arztpraxen
verabreichte Impfungen
gesamt
davon 
1. Impfung
davon 
2. Impfung
14.340 13.835 505
Impfquote
  1. Impfung 2. Impfung
  35 % 8,4 %

Stand: 13.Mai 2021

Derzeit werden in unserem Impfzentrum ausschließlich Personen der Priorisierungsgruppe 2 geimpft. Dies wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen und hängt im Wesentlichen davon ab, wie viel Impfstoff uns zur Verfügung gestellt wird. Wir informieren Sie hier, wenn wir mit der nachfolgenden Priorisierungsgruppe beginnen.

Pressemitteilungen und Presseberichte

12.05.21 | Impfstoff bleibt weiterhin Mangelware im Impfzentrum / AstraZeneca aber bei Hausärzten vorrätig

Aufgrund einer Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung wurde die Lieferung von Impfstoffen an die bayerischen Impfzentren auf 350.000 Impfdosen begrenzt. Das Impfzentrum Main-Spessart erhält pro Woche derzeit lediglich rund 3.500 Impfdosen für Erst- und Zweitimpfungen, wenngleich dort aufgrund der personellen und räumlichen Kapazitäten eine deutlich höhere Anzahl an Impfungen möglich wäre.

Bereits in der Vergangenheit hatte das Impfzentrum an mehreren Tagen wegen Impfstoffmangel geschlossen. Dies wird nun auch am Samstag, 15. Mai wieder der Fall sein. Ab der kommenden Woche fallen bis Ende Juni nun in erheblichem Umfang Zweitimpfungen an, die gegenüber den Erstimpfungen vorrangig durchgeführt werden müssen. Da ohnehin zu wenig Impfstoff an das Impfzentrum geliefert wird, können dort ab nächster Woche nur noch begrenzt Erstimpfungen erfolgen. Diese Problematik besteht auch bei anderen Impfzentren in Bayern. Leider verschärft die Tatsache, dass in Main-Spessart immer noch nicht allen Personen der Priorisierungsgruppe 2 ein Impfangebot gemacht werden konnte, dieses Problem. Durch Entscheidungen der Staatsregierung, bestimmte Tätigkeiten in die Priorisierungsgruppe 2 mit aufzunehmen, ist diese Gruppe in Main-Spessart in den vergangenen Wochen zahlenmäßig deutlich größer geworden.

Dankenswerterweise steigt aber die Anzahl der von den Ärzten in Main-Spessart durchgeführten Impfungen an. Allerdings haben die Ärzte oft Schwierigkeiten, den Impfstoff AstraZeneca zu verimpfen, da viele Bürger Bedenken gegen diesen Impfstoff haben. Erstimpfungen mit AstraZenca dürfen aber im Impfzentrum aufgrund der Vorgaben der Bayerischen Staatsregierung nicht mehr erfolgen. Daher empfehlen wir allen Impfwilligen, die auch einer Impfung mit AstraZeneca zustimmen, sich gleichzeitig nach Impfmöglichkeiten bei den niedergelassenen Ärzten in Main-Spessart zu erkundigen. Die Anmeldung im Impfzentrum sollte aber so lange zusätzlich aufrechterhalten werden, bis ein Termin in einer Arztpraxis feststeht. Kann dort die Impfung vorgenommen werden, bitten wir die Anmeldung im Registrierungssystem BayImco zeitnah zu löschen.

03.05.2021 | Termin für die Zweitimpfung kann nicht verschoben werden

Die Hotline unseres Impfzentrums erreichen derzeit viele Anrufe mit dem Wunsch, den Termin für die zweite Impfung zu verschieben. Dies ist aus organisatorischen Gründen nur in absolut begründeten Ausnahmefällen möglich, beispielsweise bei einer geplanten Operation oder Reha-Maßnahme. Daher wird dringend gebeten, von diesen Anrufen abzusehen.

Viele Bürgerinnen und Bürger wenden sich auch wegen der Mitteilung der Bayerischen Staatsregierung, die Impfreihenfolge in Kürze aufzuheben, an unsere Hotline. Im Landkreis Main-Spessart sind die Impfungen der Personen in der Priorisierungsgruppe 2 - wie in vielen anderen Landkreisen auch - noch nicht abgeschlossen. Wir bitten daher Personen, die keiner Priorisierungsgruppe angehören, auf Nachfragen zu verzichten. Grundsätzlich gilt, dass der Anmeldezeitpunkt nicht entscheidend für den Impftermin ist, sondern die Termine ausschließlich nach der Zugehörigkeit zu der jeweiligen Priorisierungsgruppe vergeben werden.

29.04.2021 | Impfzentrum vom 30. April bis 2. Mai mangels Impfstoff geschlossen

Pressemitteilung vom 29.04.2021

Das Impfzentrum in Lohr wird von Freitag, 30. April bis einschließlich Sonntag, 2. Mai mangels Impfstoff geschlossen bleiben. Rund 1.500 Impfdosen weniger als in den Vorwochen wurden dort in dieser Woche angeliefert. Wir bedauern sehr, dass uns nicht genügend Impfstoff zur Verfügung gestellt wird, um die nach Vorgabe der Bayerischen Staatsregierung vorzuhaltenden Impfkapazitäten unseres Impfzentrums in Lohr auszulasten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wären in der Lage, deutlich mehr Impfdosen zu verabreichen.

Die Gründe für die reduzierten Liefermengen in dieser Woche sind uns nicht bekannt. Allerdings leiden nach unserem Kenntnisstand auch andere Landkreise unter dem Impfstoffmangel. Aufgrund der geringeren Impfstofflieferungen mussten einige Termine verschoben werden. Die betroffenen Personen wurden benachrichtigt.

Leider haben wir keinen Einfluss auf die Menge des uns zur Verfügung gestellten Impfstoffes. Vielmehr wird der Impfstoff zugeteilt. Für die kommende Woche wurden unserem Impfzentrum ca. 2.700 Impfdosen von Biontech/Pifzer und 600 Impfdosen von Moderna angekündigt.

Sollte es weiterhin vorkommen, dass Impfstoff nur in begrenzten Mengen zur Verfügung gestellt werden kann, ist auch in Zukunft nicht auszuschließen, dass unser Impfzentrum an einzelnen Tagen geschlossen bleiben muss.

15.04.2021 | Registrierung zur Impfung dringend überprüfen

Personen, die sich sehr frühzeitig für eine Impfung registriert hatten, werden gebeten, ihre hinterlegten Angaben dringend zu überprüfen und gegebenenfalls zu ergänzen, damit sie der richtigen Priorisierungsgruppe zugeordnet werden können. Denn es ist möglich, dass zum Zeitpunkt der Registrierung Auswahlkriterien noch nicht genutzt werden konnten. Änderungen der Coronavirus-Impfverordnung, wie z.B. eine Höherstufung in der Priorisierung, werden immer unverzüglich im Onlineregistrierungsportal berücksichtigt. Die letzte größere Aktualisierung erfolgte Mitte März. Sollte keines der angebotenen Auswahlkriterien in Hinblick auf gesundheitliche Einschränkungen zutreffen, aber die Zugehörigkeit zu einer besonders gefährdeten Gruppe vorliegen, kann man sich an die Bayerische Impfkommission unter www.impfkommission.bayern wenden. Die Impfkommission prüft, ob im Einzelfall eine höhere Priorisierung möglich ist.

14.04.2021 | Sonder-Impfaktion stößt auf große Resonanz

Die Telefone im Landratsamt Main-Spessart liefen heiß am gestrigen Nachmittag. Unser Impfzentrum hatte Sonderzuteilungen des Impfstoffes von AstraZeneca erhalten. Da dieser Impfstoff zukünftig im Impfzentrum nicht mehr als Erstimpfung abgegeben wird, konnten die über 60-Jährigen dazu aufgerufen werden, sich für einen Termin noch in dieser Woche anzumelden. Zeitweise waren die Leitungen völlig überlastet. Viele Anrufer versuchten immer wieder durchzukommen. Insgesamt wurden 67.200 Anrufversuche bei der eigens für die Sonder-Impfaktion eingerichteten Hotline registriert. Das Landratsamt hatte mit einem großen Ansturm gerechnet, zusätzliche Leitungen geschaltet und rund 20 Mitarbeiter im Einsatz. Bis kurz vor 15 Uhr waren die 1.100 Impftermine bereits vergeben. Selbst von außerhalb des Landkreises gingen Anrufe ein, die einen der begehrten Termine ergattern wollte, allerdings nicht zum Zuge kamen, da sich das Angebot ausschließlich an Bewohnerinnen und Bewohner des Landkreises richtete.  

„Das war eine tolle Leistung, so viele Termine in so kurzer Zeit zu vergeben“, lobt der Verwaltungsleiter des Impfzentrums, Andreas Hafenrichter, das Engagement seiner Kolleginnen und Kollegen. „Wir bedauern aber, dass nicht alle Interessierten bei unserer Sonderaktion berücksichtigt werden konnten. Allerdings rechnen wir in den kommenden Wochen mit einer erhöhten Zuteilung für RNa-Impfstoffe von BioNTech und Moderna und dass die Impfstoffkampagne damit deutlich an Fahrt aufnehmen wird.“

 

Nun aber sind erst einmal die Mitarbeiter des Impfzentrums in der Lohrer Spessarttorhalle besonders gefordert. Sie müssen bis Freitag die zusätzlich vereinbarten Impftermine abarbeiten.

 

AstraZenca kommt nur noch in den Praxen der niedergelassenen Ärzte zum Einsatz. Davon ausgenommen sind die bereits vereinbarten Zweitimpfungen der über 60-Jährigen mit diesem Impfstoff. Die unter 60-Jährigen erhalten – wie berichtet – die Zweitimpfung mit einem RNa-Impfstoff (BioNTec, Moderna).

12.04.2021 | Kurzfristige Impfaktion für über 60-Jährige in dieser Woche – Sonderzuteilung von AstraZenca

Nach einer Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung erfolgen in den bayerischen Impfzentren ab dem 19. April keine Erstimpfungen mehr mit dem Impfstoff von AstraZeneca. Dieser Impfstoff wird dann nur noch in den Praxen der niedergelassenen Ärzte verabreicht. Davon ausgenommen sind die bereits vereinbarten Zweitimpfungen der über 60-Jährigen mit diesem Impfstoff. Die unter 60-Jährigen erhalten – wie berichtet – die Zweitimpfung mit einem MRN-Impfstoff (BioNTec, Moderna).

 

Der Landkreis Main-Spessart hat nun eine Sonderzuteilung des Impfstoffes von AstraZeneca erhalten und darf diesen ausnahmsweise bereits an über 60-Jährige verimpfen. Grundsätzlich erfolgen derzeit im Impfzentrum Lohr die Impfungen nur für Personen der Priorisierung 2 (u.a. über 70-Jährige), was auch noch einige Wochen in Anspruch nehmen wird.

 

Das Impfzentrum hat von diesem Mittwoch bis Freitag (14. bis 16.April) zusätzliche Kapazitäten für diese Impfungen mit AstraZeneca geschaffen. Über 60-Jährige können sich am Dienstag, 13.April zwischen 13 und 17 Uhr im Landratsamt unter der Telefonnummer 0 93 53 - 793 / 15 56 für einen Termin registrieren lassen. Eine Anmeldung für diese Sonder-Impfaktion ist ausschließlich in diesem Zeitraum möglich. Wer sich anmelden möchte, muss sich zuvor im Impfsystem BayImco registriert haben.

 

Um den Ablauf in unserem Impfzentrum möglichst reibungslos zu gestalten, sollten zur Impfung – sofern möglich – der ausgefüllte Aufklärungsbogen und die Anamnese-Einwilligung mitgebracht werden. Diese sind unter www.impfzentrum-msp.de zu finden. Auch bitten wir aufgrund des erhöhten Besucheraufkommens, dass Begleitpersonen nur wenn unbedingt erforderlich mit ins Impfzentrum kommen. Darüber hinaus sollten die Impflinge nicht zu frühzeitig am Impfzentrum erscheinen und ihren Termin möglichst genau einhalten.

 

„Wir freuen uns, mit dieser Aktion zumindest einigen BürgerInnenn ein zusätzliches Impfangebot machen zu können“, so Landrätin Sabine Sitter. Sie weist darauf hin, dass es sich bei dem Impfstoff von AstraZeneca um einen in der EU zugelassenen und von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Impfstoff für über 60-Jährige handelt.  

08.04.2021| Vorgehen nach Erstimpfung mit AstraZeneca

Personen, die ihre Erstimpfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca erhalten haben und unter 60 Jahre alt sind, erhalten ihre Zweitimpfung 12 Wochen nach der erfolgten Erstimpfung mit einem RNA-Impfstoff von Moderna oder BioNTec.

Bei Personen, bei denen der Zweitimpfungstermin 12 Wochen nach der Erstimpfung terminiert wurde, bleibt der vereinbarte Termin bestehen. Sie müssen nichts Weiteres unternehmen.

Die Personen, denen ihr Zweitimpfungstermin ursprünglich aber schon neun Wochen nach der Erstimpfung zugewiesen wurde, erhalten nun einen neuen Termin (12 Wochen nach der Erstimpfung). Mit ihnen nimmt unser Impfzentrum Kontakt auf.

31.03.2021 | Informationen zur Aussetzung der Impfungen von unter 60-Jährigen mit AstraZeneca

Pressemitteilung vom 31.03.2021

Bezüglich des gestern getroffenen Beschlusses zur Aussetzung der Impfungen mit dem Impfstoff der Firma AstraZeneca für Personen unter 60 Jahren haben wir Ihnen folgende erste Informationen zusammengefasst:

•    Impfungen mit AstraZeneca wurden für alle Personen unter 60 ausgesetzt. Alle heutigen Termine für Personen unter 60 mit AstraZeneca wurden bereits abgesagt und zum Großteil bereits zur Impfung mit RnA-Impfstoffen neu terminiert. Personen, die sich über das Internet registriert haben und einen AstraZeneca-Termin erhalten haben, können neue Termine über das Internet vereinbaren.

•    Derzeit kann die vom Ministerium zur Verfügung gestellte Software angesichts der Beschränkungen für den Impfstoff AstraZeneca nicht sicherstellen, dass Terminslots für AstraZeneca (wie zuvor auch bei der Anfangssituation Impfung nur für unter 65-jährige) nur altersgerecht freigegeben werden. Personen, die über das Internet registriert sind und dort die Termine vereinbaren, werden gebeten, bei der Terminvereinbarung besonders auf den jeweils dort aufgeführten Impfstoff zu achten.

•    Die Impfungen für Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, können mit AstraZeneca fortgesetzt werden. Personen, die das 60. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sollen mit den weiteren vorhandenen Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Moderna geimpft werden. 

•    Für  Personen, die das 60. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und bereits eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, bestehen folgende Optionen:
1.    Sie können eine Zweitimpfung mit AstraZeneca erhalten, wenn sie gemeinsam mit dem impfenden Arzt nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse nach sorgfältiger Aufklärung entscheiden, mit AstraZeneca geimpft werden zu wollen. Dies soll grundsätzlich in den Hausarztpraxen stattfinden. 
2.    Sie können mit der Zweitimpfung warten, bis die STIKO zur Frage des Umgangs mit der Zweitimpfung Stellung genommen hat. 

•    Hingewiesen wird darauf, dass laut Zulassung eine Schutzwirkung der Erstimpfung bis mindestens Anfang Mai besteht. Es wird jedenfalls sichergestellt, dass alle bereits mit AstraZeneca Geimpften Zugang zu einem Impfschema mit in der EU zugelassenen Impfstoffen haben werden, um eine volle Schutzwirkung zu erreichen

30.03.2021 | Erstimpfung der Priorisierungsgruppe 1 in Main-Spessart abgeschlossen

Pressemitteilung vom 30.03.2021

Inzwischen haben alle Bürger der Personengruppe mit höchster Priorität, die sich über das System BayIMCO registriert haben, mindestens einen Termin für die Erstimpfung erhalten. Somit sind die Erstimpfungen der Prio 1 grundsätzlich abgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind die immobilen Patienten, die nach Vorgabe des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege ab Ostern über die Hausärzte versorgt werden sollen. Personen aus Priorisierungsgruppe 1, die im Impfzentrum geimpft werden möchten und sich erst jetzt noch im System registrieren, werden bei der Terminvergabe automatisch bevorzugt.

In der folgenden Personengruppe mit hoher Priorität (Priorisierungsgruppe 2) sind neben der Gruppe der 70 bis 79 jährigen, auch Personen mit diversen Risikoerkrankungen, Mitarbeiter von Facharztpraxen, Erzieher, Grund- und Förderschullehrer, Kontaktpersonen von Schwangeren, etc.. Insgesamt haben aus dieser Gruppe bereits ca. 1.000 Personen eine Einladung zur ersten Impfung erhalten bzw. werden aktuell geimpft. Weitere ca. 11.500 Personen in dieser Gruppe sind noch auf der Warteliste. Durch das Bayerische Impfprogramm BayIMCO, werden die Personen über einen Algorithmus ausgewählt und eingeladen.

An Karfreitag und Ostermontag ist das Impfzentrum in Betrieb. Leider erhalten wir in der aktuellen Woche sehr wenig Impfstoff, so dass das Impfzentrum am Karsamstag und Ostersonntag geschlossen bleiben muss.

Mit Stand 30. März 2021 wurden im Landkreis Main-Spessart bisher 19.520 Impfungen verabreicht, davon 13.280 Erst- und 6.240 Zweitimpfungen.

16.03.2021 | Impfstopp von AstraZeneca führt zu deutlichen Verzögerungen

Pressemitteilung vom 16. März 2021

Der seitens des Bundesgesundheitsministeriums verhängte Impfstopp für den Impfstoff von AstraZeneca hat auch unmittelbar Auswirkungen auf unser Impfzentrum in Lohr. So mussten am vergangenen Dienstag noch kurzfristig 180 Termine abgesagt werden, die für Mittwoch eingeplant waren. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes benachrichtigten die davon betroffenen Personen telefonisch. Die meisten von ihnen waren bereits über die Medien über den Impfstopp informiert und zeigten sich wenig überrascht, dass sie nun wieder auf einen neuen Termin warten müssen.

Inzwischen wurden auch alle anderen bereits für diese Woche vereinbarten Impftermine mit AstraZeneca abgesagt. Insgesamt betrifft dies allein in dieser Woche bis einschließlich Sonntag rund 690 Menschen. Damit fallen mehr als 26 Prozent aller Impftermine in dieser Woche aus. Bei den Erstimpfungen sind es sogar 47 Prozent.

Damit ist unser Ziel, allen über 80-Jährigen bis Ostern ein Impfangebot zu machen, nicht zu halten. Bis gestern waren in der Priorisierungsgruppe 1 noch rund 1.200 Personen ohne Impfung bzw. noch nicht terminiert. Durch den Impfstopp wird sich diese Zahl nun wieder erhöhen.

Unabhängig davon gehen die Impfungen mit den Impfstoffen von BioNTech und Moderna weiter. Die Termine bleiben bestehen. Hier sind für diese Woche noch 1.350 Impfungen vorgesehen. Erst in der kommenden Woche können dafür wieder Termine vergeben werden. Diejenigen Personen, denen wir in dieser Woche absagen mussten, werden dann bevorzugt je nach Verfügbarkeit des Impfstoffes berücksichtigt und telefonisch kontaktiert.

12.03.2021 | Die Künstlergruppe „SpessART“ stellt ihre Werke im Impfzentrum Main-Spessart aus

Um den Geimpften im Wartebereich die Zeit zu verkürzen, stellen ab sofort Mitglieder der Künstlergruppe „SpessART“ ihre Werke im Impfzentrum Main-Spessart in Lohr aus.

Den Stein ins Rollen brachte die Künstlerin Linda Schwarz aus Homburg, angeregt durch die befreundete Straubinger Künstlergruppe, die mit einer vergleichbaren Ausstellung im dortigen Impfzentrum auf sehr gute Resonanz stieß. Die Idee einer Kunstpräsentation im Impfzentrum fand sowohl innerhalb der Gruppe als auch bei den Verantwortlichen des Impfzentrums sowie dem medizinischen Personal und den Helfern vor Ort sofort große Zustimmung. Auch Landrätin Sabine Sitter, Eberhard Sinner (Vorsitzender des BRK-Kreisverbandes) und Florian Schüßler (BRK-Leiter des Impfzentrums) freuten sich über die künstlerische Unterstützung für das Impfzentrum.

Informationen zur Kunstausstellung  (Cornelia Krug Stührenberg, Künstlergruppe Spess Art)

Kunst im Impfzentrum – Warum?

Da ist viel Raum, der nach Kunst verlangte –

Da sind die Menschen, die mittels ihrer Impfung auf ein Leben mit wieder mehr Perspektive von menschlicher Nähe und Freiheit hoffen, die auf Schutz hoffen vor der Bedrohung durch Corona –

Da sind Künstler und Kunst, gefesselt durch lange Shutdowns mit geschlossenen Museen und Galerien –

Wir, die Künstlergruppe SPESS ART freuen uns, hier einen Teil unseres Werkes präsentieren zu können. Seit über 30 Jahren ist Spess Art ein prägender Bestandteil der Kunstszene in Lohr und über Lohr hinaus.

Bewusst haben wir uns dem Thema Corona nur marginal gewidmet. Die Patienten, nach überstandener Impfung entspannt, können beim Betrachten der Werke auf andere Gedanken kommen, sich öffnen für Welten außerhalb von Corona.

So sehen wir eine 8 teilige Folge von Reise - Assemblagen des Malers und Zeichners ROLAND SCHALLER (näheres siehe Infotafel) – ein wundervolles Thema in Zeiten, in denen Reisen in ferne Länder ein unerreichbares Sehnsuchtsziel ist, das sich aber ja zumindest in der Phantasie vollziehen kann.

Von der Bildhauerin BETTINA SEITZ, die in Irland lebt, gibt es keine Originalwerke, dafür aber auf der Infotafel einen link zu ihrem Film „Underwave“. So können sich die Wartenden den Film auf ihr Handy laden und beim Anschauen die Wartezeit „vergessen“.

LINDA SCHWARZ, als Gast mit dabei, lebt auf der Homburg. Sie betreibt dort seit 2010 die Sommerakademie. In ihren sehr poetischen Arbeiten widmet sie sich den mannigfaltigen Papieren, den Buchstaben und der Druckkunst (siehe Infotafel).

Die Künstlerin CORNELIA KRUG STÜHRENBERG hat in ihrem Werk ebenfalls poetische Bezüge, wenn auch auf völlig andere Art – nämlich auf die malerische. Der Fluss der Farbe ist hier entscheidend, so in dem neu entstandenen Werk „Hoffnung“, in welchem ein menschliches Profil sich aus dem Dunklen ins Helle bewegt - (siehe Infotafel) - Hoffnung in Corona Zeiten.

Einzig der Objektkünstler UDO BREITENBACH hat unter anderem einige „Corona Werke“ dabei. In seiner Ausstellung CoRoNaDADA in Weimar 2020, jetzt in der Galerie Blaue Brücke in Dresden zu sehen, hat er sich sehr in das Thema vertieft. Feine Ironie in „Maskenpflicht“ z.b.  wird viele Assoziationen wachrufen.

Der Maler und Kunsttherapeut HARTWIG KOLB hat experimentiert mit Farben und verschiedenen Möglichkeiten, diese aufs Papier zu bringen. Das Seelenbefinden soll hier Heilung erfahren durch die Harmonisierung der Materialien.

 

 

04.03.2021 | Einzelfallprüfung durch die Bayerische Impfkommission

Pressemitteilung vom 04. März 2021

Immer wieder erreichen das Landratsamt sowie das Impfzentrum in Lohr ärztliche Atteste und Bescheinigungen mit dem Wunsch, hierdurch einen schnelleren Termin für eine Schutzimpfung zu erhalten.

Wir möchten darauf hinweisen, dass die Terminvergabe durch das Impfzentrum jedoch nur strikt nach den Vorgaben der Corona-Impfverordnung erfolgen kann, die Terminierung erfolgt ausschließlich durch das System BayImco der Staatsregierung, auf das die Mitarbeiter des Impfzentrums keinen Einfluss haben. Einzelfälle können seitens des Impfzentrums selbst leider nicht beurteilt und berücksichtigt werden.

Neu ist aber nunmehr die Einrichtung einer Bayerischen Impfkommission zur Beurteilung von Härtefällen. Die Bayerische Staatsregierung hat durch die Einrichtung einer Impfkommission die Möglichkeit geschaffen, Einzelfälle mit einem sehr hohen oder erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem CoronaVirus für die Schutzimpfung zu priorisieren. Ausschließlich die Bayerische Impfkommission entscheidet somit über Fälle von Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes bzw. erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, aber gerade keine der ausdrücklich in der Corona-Impfverordnung benannten Erkrankungen vorliegt. Dies schließt eine Lücke in der bisherigen Priorisierungsregelung, die für das Impfzentrum zu beachten ist. Diese Kommission, bestehend u.a. aus Ärzten der Universitätskliniken München erstellt in eigener Kompetenz anhand konkreter Einzelfälle ärztliche Zeugnisse über das Vorliegen eines sehr hohen, hohen oder erhöhten Risikos für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Corona-Infektion. Die Bayerische Impfkommission wird dann für bisher nicht priorisierte Berechtigte ein ärztliches Attest erstellen, mit dem sie sich zur Impfung bei dem jeweiligen lokalen Impfzentrum anmelden können.

Nähere Informationen und das erforderliche Verfahren sind unter  www.impfkommission.bayern zu erhalten. Hier wird auch der Antrag auf Einzelfallentscheidung zur Verfügung gestellt, welcher direkt an die Impfkommission zu richten ist. Anträge können aus datenschutzrechtlichen Gründen vorzugsweise per Post bei der Geschäftsstelle der Bayerischen Impfkommission eingereicht werden. Eine Einreichung per Email wird nach Aussage der Bayerischen Staatsregierung in den kommenden Tagen unter Beachtung des Datenschutzes noch eingerichtet.

25.02.2021 | Aufruf zur Impfregistrierung an Personen der Priorisierungsgruppe 2

Pressemitteilung vom 25.02.2020

Das Landratsamt bittet aktuell Personen, die jünger sind als 65 Jahre und der Priorisierungsgruppe 2 nach der Corona-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums angehören, sich für eine Impfung registrieren zu lassen. Obwohl noch viele Menschen über 80 Jahre auf ihre Erstimpfung warten, werden nun auch Menschen geimpft, die der Priorität zwei zugeordnet sind. Der Grund dafür ist, dass auch unser Impfzentrum in der Spessarttorhalle in Lohr seit der vergangenen Woche mit dem Impfstoff des Herstellers AstraZeneca beliefert wird. Mit diesem Impfstoff dürfen zumindest momentan aber nur Personen unter 65 Jahren geimpft werden.

Um aber auch diesen Impfstoff möglichst schnell zu verimpfen, können nun auch schon Personen der nachfolgenden Priorisierungsgruppe berücksichtigt werden (sofern sie jünger als 65 Jahren sind). Dies ist insbesondere auch für Grundschul- und Förderlehrer*innen sowie Erzieher*innen interessant, da diese mit der gestrigen Änderung der Corona-Impfverordnung nun ebenfalls in die Priorisierungsgruppe 2 fallen.

Zur Priorisierungsgruppe 2 gehören darüber hinaus z.B. Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, aber auch Personen, die in medizinischen Einrichtungen oder in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung (z.B. Polizei- und Ordnungskräfte) einem hohen oder erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Auch etwa enge Kontaktpersonen von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person können in diese Priorisierung fallen. Eine vollständige Auflistung, welche Personen zur Priorisierungsgruppe 2 gehören, finden Sie in der Coronavirus-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums.

Selbstverständlich werden alle eintreffenden Impfdosen der Hersteller BioNTech Pfizer und Moderna nach wie vor zeitnah an die hochbetagten Bürgerinnen und Bürger verimpft. Sollte es bei der bisherigen wöchentlich gelieferten Menge dieser Impfstoffe bleiben, werden voraussichtlich alle registrierten Personen der Priorisierungsgruppe 1 in drei bis vier Wochen ihre Erstimpfung erhalten haben.

Bislang haben sich von den rund 126.000 Landkreisbewohnern, 23.000 registriert. Voraussetzung für die Vergabe eines Impftermins ist immer eine vorherige Registrierung. Dies sollte unbedingt vorrangig über das Online-Portal www.impfzentren.bayern vorgenommen werden. Sollte dies nicht möglich sein, kann eine Registrierung in absoluten Ausnahmefällen auch über die Hotline unseres Impfzentrums erfolgen. Die Hotline ist von Montag – Freitag von 8 bis 16 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 10 - 14 Uhr unter 0 93 53 / 793-15 55 erreichbar. Bitte beachten Sie: Für die korrekte Zuordnung zur jeweiligen Priorisierungsgruppe ist es wichtig, möglichst konkrete Angaben zur beruflichen Tätigkeit oder eventuelle Vorerkrankungen zu machen.

Bitte bringen Sie zu Ihrem Impftermin dann die Nachweise (Arbeitgeber-Bescheinigung, ärztliches Attest der Risikogruppe, etc.) mit. Ohne Vorlage dieser Nachweise kann keine Impfung erfolgen.

Sollte sich die Priorisierung ändern, wird dies bei bereits erfolgten Registrierungen automatisch vom System berücksichtigt.

Landrätin Sabine Sitter: „Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis, die seitens des Impfzentrums ein Impfangebot erhalten, eindringlich darum, dieses auch tatsächlich in Anspruch zu nehmen. Mit einer Impfung verringert sich das Risiko, das Corona-Virus weiterzugeben, erheblich. Damit helfen Sie sich, Ihren Angehörigen und den Menschen in Ihrer Umgebung!“

25.02.2021 | Häufig gestellte Fragen zum Impfstoff von AstraZeneca

Pressemitteilung vom 25.Februar 2021

Dr. Susann Walz, Pandemiebeauftragte am Klinikum Main-Spessart, beantwortet Fragen zum Impfstoff von AstraZeneca:

Gibt es eine Empfehlung für einen speziellen Impfstoff?

Jeder ab 65 sollte mit einem für diese Altersgruppe empfohlenen Impfstoff geimpft werden, hierbei handelt es sich in Deutschland derzeit um die Impfstoffe der Hersteller Biontech/Pfizer sowie Moderna. Für unter 65-Jährige ist ebenfalls der Impfstoff von AstraZeneca zugelassen. Aufgrund der geringeren Verfügbarkeit zuerst genannter Impfstoffe werden diese derzeit bevorzugt für Personen über 65 Jahren eingesetzt. Für Impfwillige unter 65 Jahren wird derzeit bevorzugt der Impfstoff von AstraZeneca eingesetzt.

Warum kann ich mir den Impfstoff nicht aussuchen?

Ganz einfach, es gibt leider nicht genug Impfstoff! Vor einem Jahr war die bloße Existenz überhaupt eines einzigen Impfstoffs fraglich. Jetzt sind die Mengen gering und die einzelnen Impfstoffe nicht für alle Altersgruppen geeignet.

Was ist ein Vektor-Impfstoff wie z.B. der von AstraZeneca?

Nicht vermehrungsfähige Viren wurden so verändert, dass auf diesem Virus der Bauplan für die Herstellung des Spike-Proteins (Oberflächeneiweiß des Coronavirus, wichtig für das Andocken an die Zelle) enthalten ist. Die Viren können sich nicht vermehren, damit entspricht der Impfstoff quasi einem Totimpfstoff. Eine Erkrankung kann definitiv nicht ausgelöst werden, damit gilt auch die Anwendung bei Immungeschwächten als sicher.

Wie funktioniert der Vektor-Impfstoff?

Das Impfvirus wurde modifiziert und kann sich nicht vermehren, aber es trägt die Information für den Bauplan des Spike-Proteins in die Immunzelle. Die Information wird genutzt, um das Spike-Protein herzustellen. Unser Immunsystem erkennt dann das Spike-Protein als fremd und bildet Antikörper, die bei Kontakt mit dem Corona-Virus sofort zur Verfügung stehen und den Ausbruch der Krankheit effizient verhindern.

 

Wie effizient ist der Impfstoff von AstraZeneca?

Nach derzeitigem Kenntnisstand hat der Impfstoff von AstraZeneca bei Personen im Alter von 18-64 Jahren eine Wirksamkeit von 70 % gegen eine COVID-19-Erkrankung. Nachuntersuchungen zeigen in Studien eine Wirksamkeit bis zu 82 %.

Eine Wirksamkeit von 70 % bedeutet nicht, dass der Impfstoff nur bei 70 % der Geimpften wirkt. Wirksamkeit bedeutet, dass von 10 Geimpften nur 3 infizierte Personen erkranken. Hinzu kommt, dass in allen Studien eine Erkrankung bereits bei leichten und moderaten Symptomen konstatiert wurde. Es wird aber angenommen, dass ein Schutz vor schweren Verläufen und Tod sehr sicher besteht. Im Klartext: Kein einziger Patient musste bereits nach der ersten Dosis aufgrund einer hochsymptomatischen COVID-Erkrankung ins Krankenhaus aufgenommen werden.

 

Welche Impfreaktionen sind zu erwarten?

Nach der Impfung mit dem COVID-19-Vektor-Impfstoff kann es als Ausdruck der Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff zu Lokal- und Allgemeinreaktionen kommen.

Die am häufigsten berichteten Impfreaktionen auf den Impfstoff AstraZeneca in der bisher zumeist zweimonatigen Beobachtungszeit waren Druckempfindlichkeit an der Einstichstelle, Schmerzen an der Einstichstelle, Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit, Muskelschmerzen und Unwohlsein, erhöhte Temperatur und Schüttelfrost, Gelenkschmerzen und Übelkeit.

Die meisten Reaktionen sind bei älteren Personen etwas seltener als bei jüngeren Personen zu beobachten. Die Impfreaktionen sind zumeist mild oder mäßig ausgeprägt, halten für gewöhnlich wenige Tage an und treten im Gegensatz zu den Impfstoffen der Firmen Biontech/Pfizer und Moderna nach der 2. Impfung etwas seltener als nach der 1. Impfung auf.

 

Es gibt einen Unterschied zwischen Impfreaktionen und Impfkomplikationen. Impfreaktionen sind normal und zeigen lediglich, dass das Immunsystem funktioniert und arbeitet. Impfkomplikationen sind z.B. schwere allergische Reaktionen und treten nur selten auf. Bei individuellen Fragen kontaktieren Sie Ihren Hausarzt.

 

Wie wird der Impfstoff von AstraZeneca verabreicht?

2-mal als intramuskuläre Injektion im Abstand von 9-12 Wochen.

 

Wie lange hält der Impfschutz?

Wie lange der Impfschutz anhält, ist derzeit bei keinem Impfstoff bekannt.

 

Kann man sich trotzdem noch anstecken bzw. das Virus weitergeben?

Derzeit liegen nicht ausreichend Daten vor, um einzuschätzen, in welchem Maße die Impfung auch vor einer Besiedlung mit dem Corona-Virus bzw. vor einer Übertragung auf andere Personen schützt. Es ist daher auch nach vollständiger Impfung mit 2 Impfdosen notwendig, sich und seine Umgebung zu schützen, indem die Hygiene-Regeln eingehalten werden. Auch muss weiter getestet werden! Eine Studie mit dem AstraZeneca-Impfstoff Anfang dieses Monats zeigte jedoch eine Reduktion der positiven PCR-Befunde, sodass eine verminderte Übertragbarkeit nach Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca vermutet wird.

 

Ich hatte Corona, darf ich mich auch anmelden/impfen lassen?

Die Anmeldung ist möglich, viele Mitarbeiter des medizinischen oder pflegerischen Personals haben davon bereits Gebrauch gemacht. Eine Impfung wird nach ca. 6 Monaten empfohlen. Beim Auftreten einer Infektion nach der Erstimpfung soll die Zweitimpfung auch um 6 Monate verschoben werden. Diese Empfehlungen existieren ab dem 04.02.2021.

 

Fazit:

Die derzeitige Impfung, egal mit welchem Impfstoff, ist unbedingt empfehlenswert! Sollten Sie aufgrund der aktuellen Priorisierungen ein Impfangebot haben, nehmen Sie die Möglichkeit wahr und profitieren von der Impfung. Es ist nicht zu empfehlen, auf eine Wahlfreiheit beim Impfstoff zu warten. Das verzögert unnötig. Und auch wenn Sie noch nicht an der Reihe sind, lassen Sie sich registrieren, um bei kurzfristigen Änderungen schnell berücksichtigt zu werden.

 

 

04.02.2021 | Impftermine werden zugewiesen

Pressemitteilung vom 04.02.2020

Termine für eine Impfung werden über Einladungsmanagement des Bayerischen Staatsministeriums vergeben – Impfzentrum hat aktuell keinen Einfluss auf die Terminvergabe

Nachdem bei unserem Impfzentrum immer wieder Fragen eingehen, nach welcher Reihenfolge die Termine vergeben werden, weisen wir darauf hin, dass wir auf die Terminvergabe aktuell keinerlei Einfluss haben.

„Wir sind verpflichtet, bei der Terminvergabe das Softwareprogramm der Bayerischen Staatsregierung zu nutzen und können hier leider nichts steuern“, erläutert Landrätin Sabine Sitter. „Auch für uns läuft das nicht zufriedenstellend und wir haben bereits an der zuständigen Stelle des Bayerischen Gesundheitsministeriums eindringlich gefordert, hier schnellstmöglich nachzubessern.“

Die Mitarbeiter des Impfzentrums wussten bis Anfang Februar nicht einmal, welcher Impfberechtigte über das „Impfportal Bayern“ einen Termin zugewiesen bekam. Diese Informationen liegen inzwischen vor. Nach wie vor unbekannt ist indes, wie Vorerkrankungen die Terminvergabe beeinflussen. Gerade das aber ist eine Frage, die derzeit viele Bürgerinnen und Bürger umtreibt. Denn nach dem Aufruf an alle Personen über 80-Jahren, dass sie sich für eine Impfung registrieren können, ist nach wie vor unklar, wie die Impfreihenfolge innerhalb dieser Priorisierungsgruppe erfolgt. Eine Frage, die umso dringlicher erscheint, da nach wie vor viel zu wenig Impfstoff verfügbar ist, um alle Impfwilligen zu versorgen. In dieser Woche werden gerade einmal 350 Impfdosen in den Landkreis geliefert, wobei ein Teil davon für die notwendigen Zweitimpfungen zur Verfügung gestellt werden muss. Dabei könnten derzeit am Impfzentrum allein täglich rund 300 Personen geimpft werden. Die Infrastruktur in der Lohrer Spessarttorhalle dafür steht seit Mitte Dezember bereit.

Während es innerhalb der Priorisierungsgruppen noch Unklarheiten über die Reihenfolge gibt, steht die grundsätzliche Reihenfolge der priorisierten Gruppen fest. Diese wurde in der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes verbindlich festgelegt, die wiederum auf den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) basiert.

Durch die Einteilung der Impfwilligen in Priorisierungsgruppen soll sichergestellt werden, dass der vorrangig zu impfende Personenkreis die Schutzimpfung schneller erhält. Aktuell sind dies die über 80-Jährigen. Aber auch Bewohner und Personal von Pflegeheimen, Mitarbeiter von ambulanten Pflegediensten, Personal auf Intensivstationen, in Notaufnahmen und im Rettungsdienst fallen aktuell in die erste Priorisierungsgruppe. Eine Änderung der Coronavirus-Impfverordnung durch das Bundesgesundheitsministerium, mit der auch der Personenkreis mit höchster Priorität erweitert werden soll, ist derzeit allerdings in Planung.

Die Terminvergabe innerhalb der jeweiligen Priorisierungsgruppe erfolgt über das Einladungsmanagement des Softwareprogrammes des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. Dieses wählt die Personen aus der Personengruppe mit höchster Priorität nach einem Algorithmus aus und versendet danach die Einladungen. Nähere Einzelheiten zur Funktionsweise des Algorithmus liegen uns nicht vor. „Damit können wir auch keinen Einfluss darauf nehmen, dass z.B. Ehepaare einen gemeinsamen Impftermin erhalten. Andererseits stellt dieses Auswahlverfahren sicher, dass hier rein nach objektiven Kriterien ausgewählt wird und es zu keiner Bevorzugung bestimmter Personen kommt“, kann der Verwaltungsleiter des Impfzentrums, Andreas Hafenrichter, dem System auch etwas Positives abgewinnen. Man stehe im regen Austausch mit dem Bayerischen Gesundheitsministerium, um zur Verbesserung des Systems beizutragen.

Am Impfzentrum müssen eingeladene Personen einen Nachweis für ihre Priorisierung vorlegen. Damit soll sichergestellt werden, dass die Impfwilligen die notwendigen Kriterien erfüllen. Bei falschen Angaben (z.B. zur beruflichen Tätigkeit) kann keine Impfung erfolgen. Bei über 80-Jährigen genügt ein gültiger Personalausweis oder Reisepass.

Inzwischen wurden (Stand: 01. Februar) 2834 Impfungen (Erst- und Zweitimpfungen) vorgenommen. Knapp 50 Prozent der Heime sind mit Zweitimpfungen versorgt. Aufgrund der Besonderheiten des Impfstoffes sind derzeit leider keine Impfungen von immobilen, pflegebedürftigen Menschen zu Hause möglich. Wir erarbeiten mit hoher Priorität eine mobile Lösung, um schnellstmöglich eine Impfung der Betroffenen vor Ort zu ermöglichen. Es bestehen jedoch aktuell noch Schwierigkeiten hinsichtlich der Transportfähigkeit, Haltbarkeit, und Kühlung der jeweiligen Impfstoffe.

Für die Anmeldung zur Impfung ist es zwingend erforderlich, sich vorab zu registrieren. Vorrangig sollte dies online unter www.impfzentren.bayern erfolgen. Sollte kein Internetzugang zur Verfügung stehen, kann eine Registrierung auch über unsere Hotline unter

Tel.: 0 93 53 / 793 – 15 55
(Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, Samstag und Sonntag von 10 - 14 Uhr)

vorgenommen werden. Bitte beachten Sie: Sie müssen sich nur einmal registrieren und werden automatisch kontaktiert, sobald Sie an der Reihe sind. Eine weitere Kontaktaufnahme mit dem Impfzentrum ist nicht erforderlich. Weitere Informationen finden Sie unter www.impfzentrum-msp.de.

28.12.2020 | Impfstart in Main-Spessart

Pressemitteilung vom 28.12.2020

Erste Corona-Impfungen im Landkreis Main-Spessart erfolgt 

Karlstadt - Die Impfungen gegen das Coronavirus haben bayernweit am 27. Dezember begonnen. Das hat im Vorfeld die bayerische Staatsregierung in Abstimmung mit der Bundesregierung und den anderen Ländern beschlossen. 

Der Landkreis Main-Spessart hat dafür das Impfzentrum in der Spessarttorhalle in Lohr a.Main eingerichtet. Zudem werden mobile Impfteams vor allem in den Alten- und Pflegeheimen den Impfstoff verabreichen. Gerade in den ersten Wochen wird der überwiegende Teil der Impfungen durch die mobilen Impfteams in den Pflegeeinrichtungen geleistet. 

Start der Impfungen im Landkreis Main-Spessart war am Sonntag nach Weihnachten in der Otto und Anna Herold Altersheimstiftung in Karlstadt. Die Senioreneinrichtung war zu Beginn der Pandemie eines der ersten betroffenen Pflegeheime in der Region. Die 81-jährige Edeltraud Weiglein war die Erste in Main-Spessart, die den lang ersehnten Impfstoff erhalten hat. Die gebürtige Gambacherin und Bewohnerin der Anna und Otto Herold Altersheimstiftung Karlstadt nahm den kleinen Piks ganz gelassen entgegen und freute sich, so Ihren Beitrag zur Bekämpfung des tückischen Corona-Virus leisten zu können. Bei der Aufklärung der Bewohnerinnen und Bewohner nahm sich der für das Impfzentrum Main-Spessart verantwortliche Arzt Dr. Matthias Schmitt, Burgsinn, besonders viel Zeit, um eventuelle Unsicherheiten zu nehmen und auf die Senioren einzugehen. Unterstützt wurde das Impfteam durch das BRK, die Polizei stand beim Transport des Impfstoffes nach Karlstadt zur Seite. 

Anwesend bei diesem großen Schritt waren außerdem Verantwortliche für die Organisation des Impfzentrums für den Landkreis Main-Spessart, Florian Schüßler vom Bayerischen Roten Kreuz sowie Heike Riedel vom Klinikum Main-Spessart. Einrichtungsleitung der Heroldstiftung Elfriede Roth und Pflegedienstleitung Gabriele Molnar waren selbstverständlich ebenfalls anwesend. 

Insgesamt wurden in der Heroldstiftung zunächst 70 der gelieferten 100 Impfdosen verimpft, verteilt auf 54 Bewohner und 16 Mitarbeiter, der Rest erfolgt in den nächsten Tagen. Weitere Impfdosen für den Landkreis werden in der kommenden Woche erwartet. Die Senioren- und Pflegeeinrichtungen bereiten sich bereits seit einigen Tagen darauf vor, indem sie mit den Bewohnern oder Betreuern und Angehörigen die Unterlagen wie Impfaufklärung etc. durchsprechen und die Impfeinwilligungen einholen. 

Landrätin Sabine Sitter, die es sich ebenfalls nicht nehmen ließ, bei diesem wichtigen Ereignis dabei zu sein, lobte die hervorragende Organisation und Umsetzung der ersten Impfungen im Landkreis: „Der Impfbeginn stimmt mich zuversichtlich. Ich bin sehr stolz auf unseren Gemeinsinn und die Impfbereitschaft bei unseren Bürgern. Das Team heute ist sehr gut vorbreitet und geht einfühlsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern um.“ 

Der Impfstoff wird in der Anfangsphase nur in kleinen Mengen zur Verfügung stehen. Deswegen hat die Bundesregierung, die den Impfstoff zentral beschafft, eine klare Priorisierung beschlossen, wer zuerst geimpft werden darf. Die bayerische Staatsregierung hat entschieden, diese Empfehlung umzusetzen. Ziel der Priorisierung durch die Coronavirus-Impfverordnung des Bundes ist es, bei einer beschränkten Impfstoffverfügbarkeit jenen Menschen Schutz zu ermöglichen, die ihn am dringendsten benötigen. Daher richtet sich das Angebot zuerst an Personen, die mit höchster Priorität Anspruch auf die Schutzimpfung haben. Dazu gehören Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind, Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige betreuen oder pflegen, Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren sowie in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden, sowie Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin. 

Gerade in der Anfangsphase wird das Landratsamt Main-Spessart in Zusammenarbeit mit den Kommunen auf die Impfberechtigten zugehen und über den Zugang zum Impfangebot informieren. Daher ist eine telefonische Terminvereinbarung im Impfzentrum zurzeit noch nicht möglich. Für dringende Fragen zum Thema Corona-Impfung wurde jedoch eine Hotline unter der Nummer 09353 793-1555 eingerichtet. 

Auch auf der eigens für das Impfzentrum erstellten Website finden Bürger des Landkreises Informationen zu den geplanten Impfungen. Unter der Internetadresse www.impfzentrum-msp.de steht im Downloadbereich der Website außerdem als Vorbereitung zur Impfung das Aufklärungs-Markblatt zur Verfügung. Auch die Anamnese-Einwilligung, Datenschutz-Informationen sowie eine grafische Darstellung des Ablaufplans im Impfzentrum oder Antworten auf die häufigsten Fragen sind hier zu finden. Bei Unsicherheiten oder individuellen Fragen ist ein Gespräch mit dem behandelnden Hausarzt zu empfehlen. 

Die Corona-Schutzimpfung ist für alle Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von ihrem Versicherungsstatus, kostenlos. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Länder tragen, gemeinsam mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung, die Kosten für den Betrieb der Impfzentren. Die Corona-Schutzimpfung ist ein freiwilliges Impfangebot. 

Fotos: Sabine Sitter 

So kommen Sie zum Impfzentrum nach Lohr

Impfzentrum Main-Spessart
Spessarttor-Halle

Lehmskaute 22
97816 Lohr am Main

Parken direkt an der Halle kostenlos möglich!

Route zum Impfzentrum planen Spessarttorhalle in Lohr

Hotline:
0 93 53 / 793-15 55
eMail:
info@impfzentrum-msp.de